Tag 7

Der letzte Tag..

Hallo Ihr Süßen,
kommen wir zum gestrigen und somit letzten Tag meiner Challenge.
Somit möchte Ich in diesem Beitrag meine Woche zusammenfassen.

Für mich hat in dieser Woche „Achtsamkeit“ die Bedeutung gehabt: auf die Stimme seines Körpers Acht zu geben.

Besonders heraus kristallisiert, haben sich die Situationen, die ich vorher anders eingeordnet habe, nun erkannte ich z.B. :

Müdigkeit → statt Hunger
Durst → statt Hunger
Reizbarkeit → wegen Kopfschmerzen
Kopfschmerzen → weil frische Luft fehlte

Das ist mal ein kleiner Ausschnitt. Um ehrlich zu sein, bin ich ein Mensch auf dem schnell stressige Situationen abfärben..
Wenn ein Autofahrer an der Fußgängerampel über meinen Weg fahren musste und wir beide gleichzeitig grün hatten, bin ich oftmals extra schneller gegangen. Es ist aber nicht der Sinn der Sache es allen recht machen zu wollen.

Ich darf lernen die Emotionen anderer nicht auf mich übertragen zu lassen.

Das heißt nicht, dass ich kein Mitgefühl mehr für meine Freunde zeigen werde, es heißt nur, dass meine innere Stimme wichtiger ist, als die der anderen und so sollte auch jeder einzelne von uns handeln. Denn am Ende sind wir dadurch ausgeglichener und strahlen positive Energie aus, die unserer Gesellschaft Gutes beiträgt.

Darüber hinaus leben viele Personen um uns in einer „anderen“ Zeit. Sie sind viel schneller, als wir unterwegs oder sprechen so schnell, dass wir kaum den Inhalt erkennen können. Kommt so etwas vor, dürfen wir auch ruhig mal sagen: „Hey, nimm’s mir nicht übel, aber ich komm nicht ganz hinterher, sprich bitte etwas langsamer.“

Das hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, sondern eben damit, dass wir wirklich gerne „zuhören“ und eventuell auch „helfen“ mögen, was eindeutig erschwert wird, wenn wir die Hälfte des Gespräches nicht mitbekommen.

Ich denke aber auch, dass wir Menschen verstärkt gestresst sind, wenn wir in einer Überpopulation leben. Der Lebensraum reicht einfach nicht für solch eine große Menschenmasse aus, was oft in Großstädten der Fall ist. Somit kommt es zu langen Schlangen beim Einkaufen, beim Arzt oder Geldautomaten.

Durch diese ganze „Warterei“ verlieren wir Zeit, die wir dann durch unser Gehetze wieder einholen wollen. Aus diesem Grund denke ich, dass es kein Zufall ist, dass Norwegen zum „glücklichsten“ Land der Welt gewählt wurde.

Die norwegische Einwohnerzahl entspricht gerade mal 6 % der deutschen. Also bleibt Zeit genug auch mal seine Mitmenschen an der Kasse vorzulassen.

Gut, nachdem ich mal wieder so abgeschweift bin, komme ich wieder zum Thema zurück.

Ich denke nicht, dass wir im Alltag auch alles wirklich zu 100 % Acht geben können. Es ist menschlich, dass wir „vorplanen“, da wir eben einen geregelten Arbeitsalltag haben. Sich ab und zu mal eine Pause zu gönnen, ist dennoch wichtig.

Außerdem können wir durch ein aufmerksameres Handeln Zeit sparen. Zum Beispiel, wenn wir unseren Schlüssel aufmerksam weglegen, müssen wir ihn später nicht noch einmal suchen, weil wir wissen, wo er liegt.

Für mich werde ich aus dieser Woche auch mitnehmen, dass ich mir nach der Arbeit eine Pause einführe. In dieser Pause kann ich mich dann sortieren und wieder ein paar Gänge runterschalten. Mal schauen, ob die Stimme „Was jetzt ausruhen ? Spinnst du?!“ irgendwann dann mal verstummt :)..

Fazit:
Mir hat die Achtsamkeit wirklich geholfen Stress abzubauen und mein Essverhalten zu analysieren. Ich würde sogar sagen, dass es glücklicher macht, im Hier und Jetzt zu leben.

Also viel Genuss bis zum nächsten Beitrag.
Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

 

Ps: Das Teilen meiner Erfahrungen mit Euch hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. ♥