Tag 1

Aller Anfang ist schwer..

Eigentlich hätte ich gerne schon gestern ein Feedback des ersten Tages gegeben, aber im Endeffekt war ich so müde, dass ich dachte: „Hey, dein Körper ist müde, hör auf ihn und fummel nicht am Handy rum wodurch du nur wieder wach wirst… “

Also habe ich auf ihn (wie das immer klingt, als würde ich aus verschiedenen Persönlichkeiten bestehen ^^) gehört und mein Handy liegen gelassen. PUNKT für mich :).

Fasse ich den ersten Tag einmal zusammen:

Zunächst habe ich gar nicht so viel gefrühstückt, wie ich sonst immer esse.. ich war schon viel früher satt, als gedacht. Es gab übrigens ein Quinoa-weiß-der-Geier-was-Vollkornbrot, ein Ei, Obst und Gemüse.. allein das Butterbrot hat schon ziemlich lecker geschmeckt, wenn man sich überlegt, dass es nur aus 2 Dingen besteht :D.

Ok, ich will hier nicht alles auflisten, was ich gegessen habe, sondern auf das Allgemeine eingehen.

Beim Zähneputzen musste ich mich echt zusammenreißen nicht doch wieder irgendwas nebenbei wegzuräumen. Lebt man in seiner eigenen Wohnung, will man am Liebsten ständig aufräumen, so geht es mir zumindest :p.

Ehrlich gesagt, habe ich auf ein paar Dinge nicht so wirklich wahrgenommen z.B. das Duschen oder die nette Kassiererin beim Einkaufen, weil ich einfach immer kurz vor der Arbeit noch 100 Dinge zu erledigen habe .. (arbeite übrigens in Schichten)

Interessant war es, dass ich einfach so einen Japs auf Rindfleisch hatte :D. Erst wollte ich zum Vietnamesen, um mir das blöde Aufräumen zu ersparen, aber nachdem ich die ganzen Geschmacksverstärker gesehen habe, die im Essen enthalten sind, hab ich beschlossen mir vom Schlachter selber was zu holen.

Auf der Arbeit war das Ding mit der Achtsamkeit wieder etwas schwierig, da ich taktgebunden bin, also im Endeffekt ziemlich schnell arbeiten muss.

Als ich die Arbeit dann verlassen habe, wollte ich schon wieder wie üblich losstürmen mein Handy rausnehmen und den Weg in schnellen Schritten langlaufen und neue Nachrichten lesen. ABER nach paar Metern hab ich es wieder weggepackt und auf die anderen „Kollegen“ geachtet, die mit mir das Werksgelände verlassen haben.

UND da kam so ein „aha-Moment“ 🙂
Klingt bescheuert, aber ich hab mich gefreut, die anderen anzulächeln, mir den klaren Sternenhimmel anzugucken und ich musste sogar lachen, als ich ein Entenpaar auf dem Werksgelände gesehen habe, was total den Kontrast darstellte.

FAZIT:

Es ist noch etwas holprig, ist ja auch der popelige erste Tag, aber in vielen Dingen empfand ich es echt angenehm, auf sein Umfeld zu achten. 🙂

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥