Depression

Wie und was du gegen kleine Depressionen oder Unlust machen kannst, möchte ich Dir hier nocheinmal von meinem Youtube Video zusammenfassen.

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https://youtu.be/7IBaKEftS0A

Depressionen sollten wirklich ernst genommen werden und wenn Du merkst, dass du schon über längere Zeit in solch einem Stadium bist, würde ich dir raten zu einem Psychologen zu gehen. Denn dort findest Du auf jeden Fall die passende Hilfe. Habe keine Angst deinen Hausarzt nach einer Überweisung zu fragen. Ich finde, dass es immer mehr in der Gesellschaft akzeptiert wird, wenn man zu einem Psychologen geht.

In meinem Beitrag möchte ich darauf eingehen, wie Du deine Gedanken ändern kannst oder was Dir dabei helfen könnte in eine positive Gefühlslage zu kommen. Es wird dir vielleicht so vorkommen, dass ich keine großen Tipps gebe, aber wenn du anfängst ein paar von denen nachzugehen, wirst Du wahrscheinlich doch veränderte Gefühle feststellen.

Bei dieser gewissen Niedergeschlagenheit, kommt es vor, dass du keine Lust auf nichts hast, du wirst träge, gehst keinen Aufgaben (z.B. im Haushalt) nach und hast auch keine Lust darauf Dich mit anderen Menschen zu treffen.

1. Musik hören

Mach Dir deine Lieblingsmusik an. Pass aber dabei auf, dass es keine Musik ist, die deine Depressionen verstärkt. Wenn du gerne auf ruhige Musik stehst, gibt es auch andere Lieder die ruhig sind, aber deine Gedanken nicht noch mehr runterziehen.

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Am besten jedoch wäre es, wenn Du Lieder anmachst die eine gewisse Freude und Motivation ausstrahlen. Manchmal hat man wirklich keine Lust darauf solche Lieder zu hören, aber wenn sie erst einmal an sind, fängt man doch an sich von der Musik mitreißen zu lassen. Wenn es Dir sehr schwer fällt, dann nimm doch Lieder aus deiner Jugend/Kindheit die du toll fandest.

Studie: Musik wirkt auf Menschen wie Sex und Drogen

Musik macht einfach so viel aus. Bei mir war es auch oftmals als Kind so, dass ich auf irgendeine Sache sauer war und rumzicken oder heulen wollte, aber wenn freudige Musik im Auto kam, konnte ich meine Miene nicht lange halten. Doch genauso kann uns traurige Musik noch trauriger machen. Das ist manchmal schön, aber es sollte nicht immer der Fall sein.

Es ist sogar gut, wenn Du mal wütend bist und dann aggressivere Musik hörst. Meiner Meinung nach, kann man so seine Aggression besser verarbeiten und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Achte darauf, welche Gefühle in Dir drin sind und versuche Sie zu verarbeiten. Wenn wir immer nur alles runterschlucken, kann es passieren, dass wir abstumpfen und in eine Gleichgültigkeit (Depressionen) verfallen.

2. Aufräumen

Ehrlich gesagt, bin ich keine Putzfee, die jeden Krümel wegräumt der ihr in die Finger kommt.

Ich hatte mal eine Zeit in der ich selber gemerkt hatte, dass ich langsam depressiv wurde. In dieser Zeit habe ich weniger aufgeräumt und vieles stehen und liegen gelassen. Wenn ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin, habe ich mich durch die Unordnung direkt wieder daran erinnert, warum es so unordentlich war. Nämlich weil es mir nicht gut ging. Ich hatte so Gedanken im Kopf wie:

„Wozu aufräumen, wenn ich es doch eh nicht wert bin.“

Solche Gedanken sollte man auf keinen Fall haben. Denn man ist es wert es ordentlich zu haben und sich in seiner Wohnung/seinem Zimmer wohlzufühlen.

Sicherlich kennst Du das Gefühl, wenn Du aufgeräumt hast, dass dann dein Stolz wächst und du dich auch innerlich etwas aufgeräumter fühlst? Bei mir ist das so.

Mach Dir laut Musik an und fang an das wegzuräumen, was als schnellstes geht um den ersten Schritt für deine Motivation zu setzen. Nach und nach wird es einfacher und wenn Du dann noch ein bisschen zu deiner Musik tanzt, merkst Du sicherlich, wie aufräumen/putzen auch Spaß machen kann.

Ich rede immer noch nicht davon, dass man ein Perfektionist, was den Haushalt angeht, wird und jedes Glas wegräumt, obwohl man es den Tag noch brauchen wird.

Sondern, wenn Du feststellst, dass deine Unordnung noch mehr Wertlosigkeit oder Demut in dir auslöst, ist es Zeit aufzuräumen. Für DICH. Nicht für irgendein Besuch, sondern einzig und allein dafür, dass Du dich wohlfühlst.

3. Duschen und 4. schick machen

Passend zum Aufräumen passt das Duschen. Wenn du grundsätzlich nicht jeden Tag duschst und damit gut fährst, weil deine Haut damit besser klar kommt, ist das völlig in Ordnung. Jeder darf das selber entscheiden.

Ich persönlich dusche jeden Tag. Es gibt aber eben Tage an denen ich erst viel später dusche als gewöhnlich. Das kann sein, weil ich noch Joggen gehen möchte und dann eh wieder stinke xD. Aber manchmal ist es eben auch, weil ich noch keine Motivation habe.

Wenn ich dann aber duschen gegangen bin. Ist es so, dass mir die besten Ideen in der Dusche kommen. Zudem macht das Duschen/Baden einen klaren Kopf und löst unsern Stress den wir haben.

Als ich noch am Band gearbeitet habe und jeden Tag verschwitzt nach Hause kam, weil es körperlich anstrengend war, habe ich meistens erst was gekocht und danach geduscht. Durch diese Entscheidung aß ich meistens aber viel mehr, weil ich einfach noch so ein intensives Stressgefühl in mir drin hatte.

Irgendwann habe ich das ganze umgeändert und direkt immer nach der Arbeit geduscht und ich habe gemerkt, wie mein Stress von mir abgefallen ist. Meistens hatte ich dann auch noch viel mehr Motivation und bin dann noch einkaufen gegangen um mir noch etwas tolles zu kochen. Da mein Selbstwertgefühl durch das Duschen angestiegen ist.

Wenn Du aber gar keinen Stress in dir drin hast, kann das Duschen mit Musik und singen dabei helfen deine Motivation für deinen Tag zu steigern.

Was Du dann nach dem Duschen machen solltest, ist dich schick anziehen. Greife nicht wieder zu den Klamotten die Du zum Schlafen oder Putzen verwenden würdest. Sondern zu etwas mit dem Du auch auf die Straße gehen würdest und in dem Du dich wohl und hübsch fühlst. Steigere für Dich deine Selbstliebe. Sei es Dir wert, dich schick zu machen.

„Kleider machen Leute.“

5. Rausgehen

Nun komme ich zu meinem Lieblingspunkt, dem rausgehen.
Spazieren gehen ist nur was für Omas? Auf keinen Fall!

Rauszugehen bewirkt so viel Gutes in uns. Wir atmen mal wieder richtig durch. (Wusstest Du, dass wir unser Fett nicht unbedingt durchs Schwitzen verlieren, sondern eher durch unserem Atem?!)

Wir tanken Vitamin D, welches total wichtig ist um gute Laune zu bekommen. Du wirst auch Vitamin D aufnehmen auch wenn die Wolkendecke nicht den Anschein macht, dass da oben noch eine Sonne existiert.

Die Bewegung durch das Spazierengehen lässt unseren Blutdruck ansteigen. Somit kommt unser Blutkreislauf mal wieder in die Gänge und die Müdigkeit verschwindet.

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https://fin.de/magazin/fitness-und-sport/artikel/bewegung-macht-glucklich/
Das passiert im Gehirn – Hormone sorgen für ein „gutes Gefühl“

Nicht nur, dass die Bewegung uns ein gutes Gefühl gibt und wir uns mehr zu unserem Körper verbunden fühlen, sondern wird auch unsere Achtsamkeit tierisch geweckt indem wir uns mal außerhalb unserer „Wohlfühlzone“ aufhalten.

6. Achtsamkeit

Auf meiner Seite findest Du noch mehr zum Thema Achtsamkeit. Trotzdem werde ich es hier noch einmal aufgreifen, da ich es sehr sehr wichtig finde.

Wenn Du dich draußen aufhälst oder in einer anderen Umgebung wird deine Achtsamkeit gestärkt. Das heißt Du nimmst dein Umfeld viel mehr wahr, als Zuhause, wo Du jeden Winkel kennst.

Es ist wichtig, dass du auch mal einen Tapetenwechsel hast. Denn das ändert auch deine Gedanken im Kopf. Wenn man niedergeschlagen und träge ist, hat man eine bestimmte Kopfstimme, die einem wieder und wieder die gleichen „blöden“ Worte zuflüstert. So als würden wir ein und das selbe Lied auf Endlosschleife haben.

Wenn Du jetzt aber raus gehst, kannst du diese Repeat Taste durchbrechen. Du fängst an dich auf andere Dinge zu konzentrieren. Achte dabei ganz besonders auf deine Kopfstimme. Was sagt sie Dir?

Denkst du vielleicht, wenn Du ein schickes Auto siehst „Oh wow, sowas werde ich mir niemals leisten können, ich bin voll die arme Sau.“ Oder denkst du vielleicht „Oh das ist aber ein schickes Auto, die Farbe gefällt mir besonders.“ (ENDE). Keine Interpretation in der man sich schlecht macht, sondern einfach nur eine Kenntnisnahme.

Versuche alles zu vermeiden was damit zu tun hat, dich im Endeffekt nur runterzuziehen. Ändere deine Gedanken, aber darauf komm ich später noch zu sprechen.

Also wenn Du nun draußen unterwegs bist, wäre es zum Vorteil auch mal einen anderen Weg einzuschlagen. Der Mensch denkt sehr viel und ohne Anstrengung wirst du feststellen, dass deine Aufmerksamkeit am Arbeiten ist.

„Dieser Baum hier hat noch die Blätter vom Herbst am Ast.“
„Dort sind zwei Erwachsene mit Kind. “
„Der Vogel hier sucht gerade nach Würmern und Insekten. Ob der wohl schon Nachwuchs hat?“
„Von der Omi hätte ich nicht gedacht, dass sie so schnell mit ihrem Auto unterwegs ist.“
„Die Steine unter meinem Schuh knirschen so schön.“

Das sind alles nur Beispiele und am Ende wirst Du deine ganz eigenen Gedanken haben. Zudem versucht der Mensch viele Dinge zu verstehen, die er sieht. So kann es sein, dass du anfängst es zu hinterfragen, warum dort wo du langgehst eine Baustelle ist oder wie sehr der Winter die Wege kaputt gemacht hat. Das heißt deine Gedanken werden automatisch weiter Gedankenspuren fahren.

Es gibt Dir ungemein Kraft einmal aus deiner „Dunklen-Gedanken-Autobahn“ rauszukommen und wieder durchzuatmen.

Wir Menschen brauchen Erholungspausen, auch bei unseren Gedanken.

7. Motivation um rauszugehen

Gut, jetzt redet die Alte die ganze Zeit davon rauzugehen und ich hab trotzdem keine Lust.

Ja, das kann schon sein. Aus diesem Grund möchte ich dir kleine Tipps an die Hand geben, die deine Motivation steigern kann um mal vor die Tür zu gehen.

Ich erzähle kurz mal wie die Situation in meiner Kindheit und Jugend war.
Als Kind war ich ein totales Spielekind was sich sehr viel draußen aufgehalten hat. Fußball, Fangen, Verstecken spielen. Im Kindergarten ging es ständig raus. Ich hatte eine Fantasiewelt in der ich durch „Portale“, die ein Tor oder Bäume sein konnten, in eine andere Welt kam. Und und und ..

In meiner Jugend wurde es irgendwann anders. Zunächst musste ich noch viele Strecken zu Fuß gehen, da ich natürlich keinen Führerschein hatte, was mir auch sehr gut getan hat. Dann aber setzte die Pubertät ein und ich wurde ein kleiner Emo der sich in seinem Zimmer verkrochen und depressive Musik gehört hat. (Ich glaube fast alle haben mal solch eine Phase)

Irgendwann wurde es mir aber zu viel. Ich hab selber gemerkt, dass ich nur noch schlecht drauf war und Kopfschmerzen vom Rumgammeln und Zocken bekam. An diesem Punkt habe ich hinterfragt was sich geändert hat und kam auf den Entschluss, dass ich wohl oder Übel mal wieder öfters rausgehen muss.

Mir fiel das zunächst nicht so leicht, da viele Freunde auch eher drin sein wollten.  In meiner Jugend war der Druck etwas nicht allein machen zu wollen noch sehr groß. Trotzdem fing ich an rauszugehen. Ich nahm mir mein Fahrrad hab mir Strecken ausgedacht und bin diese dann langgefahren.

Ich hab angefangen mit meinem Handy Bilder von der Natur zu machen und bin extra dorthin gegangen, wo ich wusste, dass der Ort schön ist.

Darüber hinaus habe ich öfters kleine Einkäufe mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt. Somit hatte ich immer ein Ziel vor Augen. Der Mensch braucht Ziele um etwas zu tun. Sein wir mal ehrlich. Wir sind meistens von Natur aus faul, sonst hätten wir nicht all diese schönen Erfindungen.

Jetzt liegt es aber an Dir dein Ziel zu formulieren, dass dich zum Rausgehen antreibt.

„Ich möchte einmal zum See, der in meiner Nähe ist.“
„Ich möchte mir die Rehe im Wildtiergehege anschauen.“
„Ich möchte einmal 2 Kilometer Joggen gehen.“
„Ich möchte noch Müsli kaufen, also gehe ich zu Fuß.“
„Ich will meine Oma besuchen und werde zu Fuß zu ihr gehen.“

Was ich auch immer wieder gerne mache, wo ich nun schon länger einen Führerschein habe. Ich parke etwas weiter weg und gehe den Rest zu Fuß. Als Teenie hat mich jede Strecke gestört, die ich zu Fuß zurücklegen musste. Nun freue ich mich über jeden Spaziergang den ich machen kann.

Das ist alles Gewöhnungssache. Hätte mir jemand sowas vor 10 Jahren erzählt, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Aber Du wirst merken, dass Du dich dadurch vitaler fühlen wirst. Es ist kein Unding auch mal allein rauszugehen.

Beim Wandern im Harz gibt es auch noch die Möglichkeit, dass Du dir ein Wanderheft holst und Stempel im ganzen Harz sammelst. Mir macht das großen Spaß, da ich dadurch sehr viele neue Orte kennengelernt habe. Neue Seen, neue Flüsse, neue Schlösser und Burgen, neue Ruinen, neue Berge, neue Brücken oder sogar auch Wasserräder und Türme.

Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit, dass du Geos sammeln kannst beim Geocaching. Hierzu möchte ich auch noch ein Video auf Youtube veröffentlichen, da das noch nicht so weit verbreitet ist.

Kurz gesagt, gibt es überall auf der Welt Geos verteilt. Das können kleine Brotdosen, Filmdosen oder auch Röhrchen sein. Diese Dosen enthalten einen Zettel, auf dem Du dich eintragen darfst. Natürlich sind die Geos nicht für jedermann sichtbar und Du darfst sie durch ihren GPS Standpunkt in einer App oder mit einem GPS Gerät suchen.

Das macht unglaublich viel Spaß, weil es egal wo man sich befindet, solche Verstecke in der Nähe gibt. Immer wieder habe ich nun solche Döschen an Orten gefunden, wo ich schon zigmal langgegangen bin. Außerdem ist es erstaunlich wie viele Menschen auf Geo Suche gehen.

8. Sozialleben

Es kann aber auch durchaus sein, dass Du in letzter Zeit viel zu viel alleine bist. Es gibt Künstler die lieben es allein zu sein und brauchen diese gewisse Ruhe. Aber wenn Du selber eigentlich nicht so ein Mensch bist und merkst, dass es Dir doch fehlt mal wieder unter die Leute zu gehen, dann ändere das.

Auch bei mir gab es eine Zeit, in der ich keine Lust mehr hatte mich mit Freunden zu treffen. In dieser Zeit habe ich mich Zuhause verschanzt und eine Serie nach der anderen geguckt. Irgendwann wurde dieses Gefühl des Alleinseins aber zu dominant und ich hab mich wieder nach und nach mit meinen Freunden getroffen und gemerkt wie gut es mir getan hat.

Zuerst hatte ich keine Lust und Gedanken wie „Oh ne ich hab keinen Bock mich mit den Leuten zu treffen, dann bin ich gezwungen das und das zu machen und hab keine Zeit für mich.“ So sollte man aber nicht denken. Es ist nicht gut etwas schon vorher schlecht zu machen, bevor man es ausprobiert hat. Am Ende tut es uns gut unter die Menschen zu kommen und wir fangen auch mal wieder an zu Lachen.

Mach dir keinen Stress und lass ein Treffen einfach auf dich zukommen.
Falls Du aber gerade nicht so viele Freunde um Dich hast, weil Du gerade umgezogen bist in eine neue Umgebung, würde ich es dir ans Herz legen, Vereine aufzusuchen, die dein Interesse wecken.

Vor zwei Jahren bin ich auch in eine neue Umgebung gezogen und am Anfang habe ich mich sehr allein gefühlt. Dann hab ich aber Mut gefasst und hab mir verschiedene Sportarten angeguckt: Boxen, Tanzen, Paddeln, Volleyball, Zumba usw.

Erst war das sehr arg unangenehm und da möchte ich dir auch nichts vormachen. Aber es wurde mit der Zeit besser. Es hat mir sehr geholfen, wenn ich vorher eine Person des Vereins angerufen habe um ein Schnuppertraining auszumachen. So sind diese Personen direkt am Anfang auf mich zugegangen und haben mich eingewiesen.

Ich habe auch nicht direkt Anschluss gefunden, aber beim zweiten Mal habe ich schon ein nettes Mädchen kennengelernt die in der gleichen Situation wie ich war und nun sind wir immer noch befreundet.

Was ich Dir sagen möchte ist, dass Du nie allein mit deinen Gedanken bist. Es gibt viele Menschen die sich allein fühlen. Ich habe sehr viele verschiedene Menschen in den letzten Jahren kennenlernen dürfen und ich kann Dir sagen, dass dieses Gefühl des Alleinseins jedes Geschlecht in jedem Alter fühlen kann.

Hab einfach Mut und probiere Neues aus. Wenn Du nicht so sehr auf Sport stehst, gibt es auch viele Organisationen die dein Interesse wecken können. Wenn es eine Hilfsorganisation ist, dann ist das noch umso besser, da es ironischerweise uns selber auch hilft, indem wir uns gut fühlen, dass wir anderen Menschen helfen können.

Ist deine Situation aber eine andere, dass Du kaum Kontakt zu deinen Freunden aufrecht gehalten hast, weil Du dich zurückgezogen hattest, dann fasse dir ans Herz und schreibe sie wieder an. Mach ein Treffen aus und entschuldige dich für deine Abstinenz. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie es verstehen und dir keine Vorwürfe machen werden.

9. Ziele

Ähnlich wie Punkt 7 und 8 ist Punkt 9. Es geht darum, dass Du die Ziele setzt. Nicht nur Ziele die deine Bewegung angehen, sondern auch Ziele nach der sich deine Seele sehnt oder dein intellektueller Geist.

Meiner Meinung nach kommt es oft zu Verstimmungen, weil man unterfordert ist. Vielleicht ist man körperlich ausgelastet, aber es fehlt am Lernen fürs Gehirn oder eben andersrum, dass man im Büro arbeitet und es einem an körperlicher Bewegung fehlt.

Darüber hinaus ist es wichtig immer wieder neue Dinge zu lernen. Eine neue Sprache, ein Musikinstrument, das Allgemeinwissen zu erweitern, man kann aber auch ein neues PC Spiel ausprobieren oder ein neues Rezept kochen.

Es tut gut nicht immer das Gleiche zu machen. Denn dann fangen wir an uns zu langweilen. Vielleicht kennst Du es ja, dass Du im Büro bist und eine Aufgabe hast die sich täglich wiederholt, irgendwann kannst Du sie im Schlaf. Mit der Zeit weiß man schon ganz genau, dass wenn man diese Aufgabe ausführt, dass man Müde wird. Grund dafür ist die ständige Wiederholung, die mangelnde Aufmerksamkeit, die fehlenden Gefühle, da der Stolz und die Freude fehlen, etwas neues gelernt zu haben und schnell folgt die Demotivation.

Falls Du es zurzeit nicht schaffst deine Arbeitsaufgaben zu wechseln, versuche Dich privat zu fördern. Lerne Stricken oder Nähen, lerne zu tanzen, lerne Karate, was deine volle Aufmerksamkeit abfragt, da Du auf all deine Schritte achten musst oder baue etwas neues für dein Zuhause, indem Du dir Do-It-Yourself Videos anguckst.

Es gibt viele Möglichkeiten die wir nutzen können. Nur bleibe nicht in deinem Leben stehen. Willst Du denn wie ein alter Opa leben, der jeden Tag das Gleiche macht und auf sein Ableben wartet?! Ich denke nicht. Also sei verrückt trau dich neues und hab Spaß am Lernen.

Gut möglich, dass dich dein Job unterfordert, wenn Du das wirklich feststellen solltest. Dann versuche dich weiterzubilden und etwas zu finden, was dich mehr erfüllt. Das ist immer alles sehr einfach gesagt, aber Du darfst dabei nicht vergessen, dass wir nur einen Schritt nach den anderen machen können. Also würdest du nicht gleich aus dem Fenster stürzen, sondern dich mit jedem Schritt absichern.

10. Ruhepausen

Antithetisch (gerade ein neues Wort gelernt: entgegengesetzt) zum oberen Punkt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass Du in letzter Zeit überfordert bist und dir ein Burnout droht.

Vielleicht merkst Du ja gerade, dass Du kaum noch Luft zum Atmen hast, da immer irgendetwas ansteht. Du jagst von einer Aufgabe zur nächsten und der ganze Stress verfolgt dich bis in den Schlaf?

Dann hör auf die Signale und sag auch mal „NEIN“. Hab keine Angst davor etwas mal abzusagen. Das gehört zum Leben dazu. Im Grunde genommen haben wir ständig irgendwelche Aufgaben die wir machen sollten:

-endlich mal das Altglas zum Container bringen
-das Schlafzimmer neu tapezieren
-die Fenster putzen
-die Eltern anrufen
-eine neue Autoversicherung raussuchen, die günstiger ist
-….

Der Mensch priorisiert ständig seine Aufgabenliste im Kopf. Nach was ist überlebenswichtig? Was ist nur temporär möglich? Was kann noch warten? Wenn du aber ständig aufgedreht bist und dir keine Verschnaufpause lässt, kann das kritisch enden.

Lass manche Dinge einfach mal liegen und nimm dir die Zeit für dich. Du sollst zu einem Bekannten fahren auf den du eigentlich überhaupt keine Lust hast? Dann lass es. Deine Freunde wollen in die Disco zu einem Event was dich überhaupt nicht anspricht? Dann sag ab.

Es ist wichtig, dass Du auf dich hörst und aufhörst deine Wünsche für andere zurückzustecken. Du brauchst auch mal Zeit für dich. Wenn du schon seit Tagen mal rumgammeln und eine alte kitschige Serie gucken wolltest, dann tue das. Hör auf deine Bedürfnisse und schenke DIR die Liebe die du brauchst. Sei dir selber wichtig.

Wenn die Gedanken ständig rasen und Du einfach nicht zur Ruhe kommst, suche dir etwas was dich entspannen lässt. Bei mir ist es so, dass ich mich schlecht entspannen kann, wenn ich noch nicht körperlich aktiv war. Also mache ich es so, dass ich mich „austobe“ und mich danach entspanne indem ich ein Film gucke oder etwas lese.

Bei manchen Menschen ist das komischerweise so, dass sie sich erst austoben müssen, bevor sie entspannen können.

Was dir beim Entspannen helfen kann ist: Schwimmen (danach werde ich immer müde), Saunieren (da dort keine Handys benutzt werden dürfen und der Körper gar nicht anders kann, als zur Ruhe zu kommen, lesen, langsames spazieren gehen, Teesorten die zur Entspannung beitragen wie Baldrian, Johanniskraut, Lavendel, Kamille usw., aber du kannst dich auch einfach mal in den Garten setzen und den Vögeln beim zwitschern zu schauen oder wie der Wind die Blätter durchraschelt.

11. Schlaf

Es ist wichtig, dass du genügend Schlaf mit erholsamen Tiefschlafphasen hast.

Wer zu wenig schläft, ist stressanfälliger und neigt dazu mehr zu essen.

Ein erholsamer Schlaf macht uns glücklich und vitaler. Sorge dafür, dass Du genug Zeit hast um zu schlafen.

Ich persönlich schlafe gerne um die 8/9  Stunden. Für den einen ist das sehr viel für den anderen ist das wenig. Meinen erholsamsten Schlaf habe ich, wenn ich vor 0 Uhr am besten um 22 Uhr ins Bett gehe.

Wichtig ist, dass wir genügend Tiefschlafphasen haben, da das die Phasen sind, die uns am meisten wieder regenerieren. Ich bin kein wirklicher Schlafexperte, falls du mehr wissen möchtest, kannst Du ja einfach googeln. Ich kann lediglich nur die Sachen wiedergeben, die ich selber bei mir festgestellt habe.

Sorge dafür, dass Du genügend Sauerstoff für die Nacht hast, dass dich keine Geräusche ablenken, dass dein Handy weiter weg liegt, dass du eine Wasserflasche neben dem Bett hast, dass keine elektrischen Geräte in deiner Nähe sind.

Ich weiß noch, als ich nachts arbeiten musste und erst um 7 Uhr im Bett lag. Ich habe direkt in der Innenstadt gewohnt und kam nur für ca. 2 Stunden zur Ruhe weil unter mir ein Geschäft war und ab 9 Uhr die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit anfingen. Zudem hatte ich einen Parkplatz vor der Tür und ständig wurde gehupt oder irgendwelche LKWs haben ihre Lieferung gebracht.

Ich sag dir in dieser Zeit wurde ich sowas von unausstehlich. Ich hatte überhaupt keine Lust mehr etwas zu tun. Habe mich mit Kaffee zugepumpt der auch nichts mehr gebracht hat, habe immer mehr gegessen um meinen Stress zu bewältigen und wurde sehr schnell aggressiv.

Es ist wichtig, dass Du ein ruhiges Schlafzimmer hast und dich keine Geräusche wachhalten, denn unser Gehör ist das Einzige Sinnesorgan was weiterhin beim Schlafen auf „wach“ eingeschaltet ist.

Gut kann es sein, dass ich mit meinem „Rausgehen“ schon nerve, aber auch an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es wichtig ist, dass wir uns den Tag über bewegt haben. Denn dann haben wir einen besseren Schlaf.

12. Kopfstimme und Gedanken

Ich bin schon vorhin etwas darauf eingegangen, dass es wichtig ist, wie Du zu dir sprichst. Da das aber noch nicht so ausführlich war, werde ich hier noch etwas tiefer in die Materie gehen.

Nimm dir mal einen Tag Zeit um ich dich hineinzuhorchen. Wie fühlen sich deine Gedanken an? Wie sprichst Du zu dir? Wie sprichst Du selber über dich vor Freunden?

Ich ertappe mich auch hin und wieder wie ich mal zu mir sage „Mensch, Sarah warum bist du immer so ein dusseliger Tollpatsch?!“ Es gab aber auch Situationen in denen meine Gedanken deutlich bösartiger mir gegenüber waren. Wenn Du dich auch dabei erwischst wie du gemeine Dinge über dich denkst, dann versuche das zu unterbinden.

Sätze wie:

„Ich bin das doch nicht wert.“
„Keiner mag mich.“
„Ich nerve die bestimmt nur.“
„Ich bin nicht gut so wie ich bin.“
„Ich bin nicht hübsch, weil ich das und das habe.“

Können gefährlich werden. Denn sie können einen inneren Singsang im Kopf auslösen und sich vermehren. Versuche solche Sätze umzupolen. Wenn Du mal etwas vergisst, dann sag stattdessen doch einfach „Ach naja, davon geht die Welt jetzt auch nicht unter.“ oder „Ach, das kann auch schon einmal passieren.“

Hör auf selber dein Feind zu sein und sei stattdessen den Freund. Warum solltest Du zu dir selber reden, wie Du nicht einmal zu deinen Freunden redest?! Das klingt jetzt narzisstisch, aber solltest Du nicht selber die Nummer 1 in deinem Leben sein?

Denn nur wenn es uns gut geht und wir mit uns selber gut umgehen, können wir auch zu anderen Menschen nett sein.

Die Selbstliebe löst ganz viel in uns aus und wird immer mehr thematisiert. Wenn wir etwas nachgehen, was wir gerne mögen, dann ist das Selbstliebe. Wenn wir uns selber etwas Gutes tun indem wir uns ein Kleidungsstück kaufen, das wir toll finden, ist das Selbstliebe. Wenn wir uns mal Zeit für uns nehmen, ist das Selbstliebe.

Was macht dir Spaß ? Was erfüllt Dich mit Freude?
Akzeptiere die Dinge die dir ein gutes Gefühl geben und nehme dir die Zeit deiner Leidenschaft nachzugehen.

Auf meiner Seite findest Du auch ein paar Gedichte von mir. Früher war mir das total peinlich, dass ich so etwas wie Gedichte schreiben mag. Heutzutage akzeptiere ich es und schäme mich auch nicht dafür sie online zu stellen. Hör auf dich zu verstecken und lass deinem Charakter Platz um sich zu entfalten.

Jeder Anfang ist schwer. Ich weiß noch wie peinlich es mir war mein erstes Youtube online zu stellen. Aber nachdem es dann online war, habe ich so wunderbares Feedback bekommen und es tat unendlich gut.

Ich liebe es Menschen zu motivieren und Anregungen für neue Dinge zu schaffen. Finde auch deine Leidenschaft.

Achte auf deine Körper- und Kopfhaltung. Richte deinen Blick nicht ständig nach unten, denn das macht uns traurig. Haben wir unseren Blick nach oben gerichtet, werden unsere Gedanken automatisch positiver. Ich hab das selber getestet und kann es bestätigen.

Vielleicht kennst Du ja auch den Tipp, dass man lächeln soll, da das unser Gehirn „verarscht“ und Glückshormone auslöst. Zugegeben hab ich das auch getestet und auch festgestellt, dass es funktioniert. Wenn dich das noch mehr interessiert, dann schau doch einfach noch ein bisschen im Internet und Du wirst sicherlich fündig.

Bei unserer Körperhaltung ist es wichtig, dass wir aufrecht gehen und eine Standfestigkeit ausstrahlen. Automatisch bekommen wir ein Gefühl von Stärke. Wenn dir das nicht so einfach fällt, dann stell dir vor, dass du wunderschöne Engelsflügel oder Adlerflügel hast. Mit dieser Vorstellung wirst Du auch ganz anders voran schreiten. Niemand kann in deinen Kopf gucken und ich finde es sogar toll, wenn man die Gabe zum Fantasieren hat.

Achte auf deine Haltung und lass dich nicht hängen. Hast Du vielleicht noch arge Probleme mit deinem Selbstbewusstsein? Wie wäre es wenn Du mal eine Sportart wie Judo oder Krav Maga ausprobierst? Oder wie wäre mal eine Theatergruppe?

Kennst Du Gilmore Girls? Die Schauspielerin die die kleine Rory spielt, war früher wohl total schüchtern. Durch eine Theatergruppe hat sie es geschafft ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Ehrlich gesagt, hätte ich niemals gedacht, dass solch eine taffe Schauspielerin damit mal Probleme hatte, aber man weiß eben nie was mal war, wenn jemand erfolgreich ist. Man sieht nur den Erfolg und selten den Weg dorthin.
Wenn dir das alles aber am Anfang zu viel ist, kannst du ja auch einfach vor deinem Spiegel ein bisschen üben oder zu Musik tanzen die einen starken Ausdruck an den Tag legen wie z.B. Tango.

13. Nahrung

Was auch zu Depressionen führen kann, ist das falsche Essen. Darunter fallen Fastfood und Süßigkeiten.

Sind wir mal ehrlich, wer hat schon Lust darauf täglich frisch zu kochen? Genau.
Aus diesem Grund greifen wir gerne zu Fertiggerichten die wir in der Mikrowelle oder im Backofen machen können.

Manchmal verzichten wir auch ganz auf eine warme Mahlzeit und dann kommt es vor, dass wir umso mehr Süßkram essen.

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass uns Fertigessen depressiv machen kann. Es enthält kaum Nährstoffe, aber trotzdem reichlich Energie. Unser Körper braucht aber Vitamine die im frischen Gemüse und Obst enthalten sind. Zudem findest du in diesen Lebensmitteln die Stoffe die wir zur Herstellung von unserem Glückshormon brauchen:

  • Mandeln
  • Avocados
  • Bananen
  • fettarme Milchprodukte
  • Fleisch
  • Geflügel
  • Limabohnen
  • Sesamsamen
  • Kürbiskerne
  • Sojaprodukte (z.B. Tofu)
  • Fisch

Bei Gemüse- und Obstsorten solltest Du besonders grüne und orangefarbene Sorten bevorzugen, zudem diese hier:

  • Spargel
  • Spinat
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Rote Beete
  • Paprika
  • Erdbeeren
  • Orangen
  • Karotten
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https://de.wikihow.com/Das-Dopamin-Niveau-erh%C3%B6hen

Bei diesen Lebensmitteln ist es eigentlich nicht schwer etwas leckeres zu kochen. Tue dir was Gutes und nimm dir die Zeit um für dich zu kochen. In der heutigen Zeit kann man kaum noch was falsch machen, da im Internet tausende Rezepte zu finden sind.

Trotzdem werde ich demnächst Rezepte veröffentlichen die unter dem Begriff „Glücksrezept“ zu finden sind. Ich werde darauf achten mich an die obigen Lebensmittel zu halten.

Gesundes Essen muss nicht immer teuer sein. Manchmal ist es viel teurer sich eine Pizza liefern zu lassen. Natürlich liebe ich Pizza, aber sich nur von solchen Dingen zu ernähren macht unglaublich träge.

Achte mal darauf, was Du so am Tage isst. Hast du geregelte Essenszeiten? Kommt es oft vor, dass du Heißhunger hast? Trinkst Du genügend Wasser? Oder bekommt dein Körper nur Flüssigkeit indem Du Süßes trinkst?

Lass dich nicht von der Lebensmittelindutrie verarschen. In vielen Fertiggerichten wird Zucker zugeführt, damit das pappige Essen einen Geschmack kriegt. Zucker ist meiner Meinung nach eine Droge und die Industrie versucht uns damit abhängig zu machen. Nur weil die Werbung so „gesund“ und fröhlich aussieht, heißt das nicht, dass wir es zum Leben brauchen und es uns auch glücklich macht.

Vielleicht hilft dir ein Ernährungstagebuch dabei? Das ist kein Appell zum Abnehmen, sondern möchte ich, dass du dir die Zeit für dich nimmst und dir ein Geschenk mit leckerem und frischen Essen machst.

Eigentlich hatte ich den Punkt „Angenehme Tätigkeiten“ noch in meinem Youtube Video. Da ich hier aber schon öfters auf sowas eingegangen bin, werde ich es dabei belassen.

Such dir einfach raus was dir Spaß macht: Lesen, Malen, Zeichnen, Zocken, Tanzen, Wandern, Spazieren, Musik hören, Stricken, Nähen, Sex, Reden, Singen, Schreiben, Gartenarbeit, Umgestaltung, Sport und und und …

Ich hoffe, dass dir mein Beitrag gefallen hat.

Ich hab mir große Mühe gemacht um das alles hier niederzuschreiben und bin am Ende über 5000 Wörter gekommen. Mir ist es wichtig, dass wir es auch aus eigener Kraft schaffen für uns zu sorgen und uns etwas Gutes tun.

Kümmere dich um dich. Und fange an die Dinge nicht immer runterzuschlucken und in dich hineinzuhorchen, was dir gefallen könnte. Wage es diese Dinge auszuprobieren.

Ich wünsche dir ganz viel Glück & Erfolg dabei 🙂

deine Wolfsfrei♥

Ein Gedanke zu „Depression“

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