Die Sache mit dem Stress

Wie oft bringen wir den Satz „Ich bin gerade etwas gestresst“ über die Lippen? Horchen wir in uns rein, sagen wir ihn viel zu oft. Meistens in Situationen, in denen unser Kalender von Terminen nur so platzt. Am Ende bleibt uns nicht einmal eine Verschnaufspause übrig.

Die Definition sagt:

Stress wird meist als Synonym für eine hohe körperliche und psychische Belastung verwendet.

Stress wird viel zu oft verharmlost. Meiner Meinung nach kommen sehr viele Krankheiten durch Stress, eben dadurch, dass wir uns zu wenig Zeit widmen. In unserem Kopf sind nur die Gedanken für: Wäsche aufhängen, staubsaugen, die Milch ist leer, ich muss noch einen Termin bei dem Arzt machen, heute abend muss ich zum Tanzkurs… und und und..

Kennt ihr das, wenn ihr dann nicht einmal mehr die Lust/Kraft habt um Kleinigkeiten wegzuräumen?!

Dass wir uns den Stress häufig selbst nur durch unsere Gedanken machen, möchte ich gar nicht anzweifeln. Trotzdem muss ich ehrlich zugeben, dass ich im Alltag einen 10 x höheres Stresslevel habe, als am Wochenende. Grund hierfür ist logischerweise die Arbeit. Nicht nur die 8 Stunden, die die meisten von uns auf der Arbeit verbringen, müssen hierbei betrachtet werden, sondern auch die Wegzeit, die Vorbereitung z.B. in Form von „Vorkochen“ oder Kleidung waschen und zurecht legen, kommen hier hinzu. So erreichen wir in Summe eine Zeit die mehr als unseren halben „wachen“ Tag in Anspruch nimmt.

Der Wechsel vom Alltag hin zum Wochenende platzt dann bei mir häufig wie eine Bombe rein. Auf einmal habe ich Zeit, aber mein Kopf hängt noch völlig in den Wolken der planenden Gedanken. Ich habe das Gefühl mir keine Pause gönnen zu dürfen, immerhin habe ich ja jetzt Zeit am Wochenende die genutzt werden MUSS. Ich könnte, laut meiner Gedanken, die ganze Welt in diesen 48 Stunden retten (gehen wir mal nur von Samstag und Sonntag aus).

So brauche ich meistens den ersten Tag des Wochenendes um runterzukommen und ein paar Stundenkilometer langsamer zu fahren. Meine Gedanken schreien dann „Was ein ganzen Tag für sowas vergolden?! Was stimmt nicht mit dir?!“

Aus diesem Grund möchte ich in dieser Woche eine Challenge starten. Nein, ich will keine 50 Burpees täglich machen, sondern mich eine Woche lang verschärft auf meine Achtsamkeit fokussieren.

img_1734
@buddahadoodles
Mal ehrlich, wer von uns guckt beim Essen sein Essen und nicht sein Smartphone an?! Wer guckt die Menschen an, die einem entgegen kommen, statt die neuen Whatsapp-Nachrichten zu lesen?! Wer läuft nicht mit seiner Zahnbürste durch die Wohnung um nebenbei irgendwas wegzuräumen?!

Ja, das tun wir alle. Wir rennen und rennen, planen und planen und am Ende haben wir nichts Gegenwärtiges genossen. In meinem Kopf male ich mir manchmal mein Bett aus in dem ich eine tolle Serie gucken will und am Ende liege ich dort und starre auf mein Handy, statt die Serie wirklich zu verfolgen.

Wie möchte ich nun meine Challenge angehen?

Ganz ehrlich? So richtige Regeln will ich mir gar nicht machen, denn ich hasse Regeln! Ich möchte einfach versuchen:

  • Beim Gehen nicht aufs Handy zu gucken
  • Wirklich einfach nur Zähne putzen
  • Essen und darauf achten, wie es schmeckt und wann ich wirklich satt bin
  • ODER essen, wenn ich wirklich hunger habe
  • Spazieren gehen, wenn mein Herz sich danach sehnt und nicht anzufangen irgendwas zu putzen
  • Beim Duschen darauf achten, wie das Wasser sich auf meiner Haut anfühlt
  • Einkaufen gehen und das Handy in der Tasche lassen

Eigentlich könnte man alles auflisten, was man am Tage so macht, nur eben, dass man halt dabei den Fokus darauf legt ohne sich mit was Zweitem zu beschäftigen. Ich möchte Euch auf jeden Fall gerne von meiner Erfahrung berichten.

Also bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei ♥

 

Ps: Ich bin kein Smartphone-Hasser, nur sind wir durch unser Handy meist einfach noch an 100 anderen Orten, obwohl unser Körper sich wo anders befindet. 🙂

 

 

 

An den wichtigen Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser

„Möchtest du dich auch einmal auf das Motorrad setzen?“, fragt mich der Polizist im Motorradanzug auf dem Pausenhof meiner Grundschule. Meine Augen werden riesen groß: „Oh ja!“ und schwupps greift der starke Mann nach mir und setzt mich auf sein riesiges Motorrad. Von dort oben sah die Welt winzig klein aus und der Wunsch, auch mal so ein tolles Motorrad zu fahren und Polizistin zu werden, wurde geboren.

Im Kindesalter entstand aber nicht nur ein Berufswunsch so schnell wie dieser. Nein, fast täglich wechselten sich die Träume vom späteren Berufsleben. Von Tierärztin, Lehrerin bis hin zur Landwirtin war fast alles im Topf der Träume dabei.

20160713_212413
Bild aus dem Dänemarkurlaub.

 

Nach der Grundschulzeit wurden die Berufswünsche dann wie auch der Unterrichtsstoff schon weniger bunt, die Unentschlossenheit der Berufswahl blieb jedoch die gleiche. „Aber was macht das schon ich habe ja noch genug Zeit um darüber zu grübeln“, dachte ich mir.

Jedoch schneller als gedacht begannen dann die Berufsorientierungstage die uns auf den naheliegenden Schulabschluss vorbereiten sollten. Ich kann Euch sagen, ich rannte von einen Stand zum anderen. „Die Bundeswehr klingt ja toll, da kann ich beweisen was in mir steckt!“. Paar Stände später stand ich vor dem Stand einer Universität „oder sollte ich nicht doch lieber Maschinenbau studieren, weil ich dann zeigen kann wie intelligent ich bin?“. Ehrlich, ich mag Mathe wirklich gern, hatte es im Abitur auch als Leistungskurs, also warum nicht?!

Zurückblickend stelle ich aber etwas fest. Damals als Kind hatte meine Berufswahl den Ausgangpunkt etwas ausüben zu wollen, weil es mich erfüllen würde mit Freude, Aufregung und Spaß. Irgendwann begann der Umbruch. Die Berufswahl wurde nicht mehr von meinem Inneren gesteuert, sondern von externen Einflüssen:

-„Was würde meine Familie sagen, wenn ich das studieren würde?“
-„Meine Klasse würde staunen, wenn ich später mal als das und das arbeite!“
-„Den Beruf würde mir ganz sicher niemand zutrauen!“

Dass das alles aber eine falsche Richtung angenommen hat, habe ich nicht gemerkt. Nun war die Schule vorbei und ich entschied mich den Erwartungen der anderen nachzugehen. Also setzte ich mir in den Kopf später Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren. Eine berufliche Grundlage sollte hier zunächst erst einmal die Ausbildung zur Industriekauffrau bilden. Vom Wirtschaftsgymnasium zu wirtschaftlichen Berufsleben, so der Gedanke.

2 Jahre sind jetzt seit dieser Entscheidung vorbei, die Abschlussprüfung rückt näher und in knapp 4 Monaten werde ich voraussichtlich ausgelernt haben. Gruselig, wie schnell die Zeit rennt… Was aber viel gruseliger ist, ist nicht zu wissen, was man im Anschluss machen möchte.

So wie mir, geht es aber wahrscheinlich vielen jungen Menschen. Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass ich dieses Mal keine Entscheidung treffen möchte, die von äußerlichen Einflüssen abhängig war. Dieses Mal soll mein Herz entscheiden können.

Seitdem das Ziel immer näher gerückt ist, habe ich angefangen zu „forschen“. Ich frage ständig Menschen nach ihren Entscheidungsgründen für ihren Beruf. Ich frage, ob sie mit ihrer Wahl glücklich sind und was sie vor ihrem bisherigen Beruf für Träume in ihrem Leben hatten. Immer wieder stelle ich fest, dass viele einen Beruf aus folgenden Gründen gewählt haben:

  • Geld
  • Anerkennung
  • Erwartungen
  • Sicherheit

 

Ja manche wussten nicht einmal warum sie diesen Beruf gewählt haben den sie jetzt haben. Sie sind dort einfach reingerutscht und haben es nicht weiter hinterfragt.

 

Angst:

mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins

Liest man sich die Definition von Angst durch, so stellt man fest, dass sie oft auf unsere Entscheidungen Einfluss nimmt. Das ist keineswegs „dumm“, sondern von der Natur aus in unsere Wiege gelegt wurden, früher hätte jede Fehlentscheidung lebensbedrohlich enden können…

Heute ist das wohl kaum mehr der Fall, dennoch haben wir Angst. Ja, dennoch habe auch ich Angst. Anders als früher wo man Angst hatte zu verhungern oder angegriffen zu werden, besteht die heutige Angst vor dem Scheitern. Wir wagen uns kaum aus unserer Wohlfühlzone, sondern gehen meistens nur die Wege die uns vorgegeben wurden. Die Pfade wo das Gras tiefer ist, das zeigt, dass auch andere Menschen vor uns hier langgegangen sind.

Ich möchte mich aber nicht von dieser Angst leiten lassen, ich möchte keinen Beruf wählen um mich später fragen zu müssen, ob es so richtig war. Häufig benutzen wir Gegenstände/Methoden nur als „Überbrückung“: „Ach erstmal reicht dieser Tisch hier aus, bevor ich mir einen neuen hole“. Dass der Tische aber nach geraumer Zeit dort immer noch steht, fällt uns schon gar nicht weiter auf. Das ist natürlich nur ein Beispiel, trotzdem auf sehr vieles übertragbar.

Meine Mutter sagt immer:

Wir Menschen sind wie ein Fluss, wir müssen immer weiterfließen, sobald wir stehen bleiben, werden wir brackig.

 

Wie ich finde, reicht der Alltag nicht aus um wichtige Entscheidungen treffen zu können. Unser Kopf ist einfach zu voll mit anderen Dingen. Schaffe ich es noch rechtzeitig zum Sport? Was muss ich noch für morgen einkaufen? Wenn ich nach Hause komme mache ich die Wäsche, sauge das Wohnzimmer … bla .. bla .. bla … wirklich traurig wie wir uns täglich so viel Stress machen und dabei das Leben leben vergessen ..

Aus diesem Grund möchte ich mir nach der Ausbildung eine Auszeit nehmen. Ich möchte mit meiner Mama den Jakobsweg in Spanien gehen. Ich weiß noch wie ich damals mit meiner Familie in den Urlaub gefahren bin und wir im Auto das Hörbuch: „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling gehört haben. Stundenlang haben wir nicht geredet und gespannt zugehört. Das hat sich so in den Kopf meiner Mutter und mir gebrannt, dass wir seitdem davon geträumt haben, diesen Weg einmal zu gehen auf der Suche nach uns selbst.

Mal ehrlich, so richtig vorbildliche Christen sind wir nicht, aber wir glauben an etwas, ob es sich jetzt Gott nennt oder anders spielt dabei keine Rolle. Das Schöne ist, dass ich mit meiner Mutter eine wirklich tolle Beziehung habe, wir quatschen über alles und philosophieren über Gott und die Welt mit dem Fokus auf unsere Gefühlswelt, wirklich toll. Deswegen freue ich mich schon umso mehr auf diese Reise. Eigentlich wollte ich schon nach dem Abitur mit ihr durch Spanien wandern, aber dann hat das Berufsleben einfach schneller zugegriffen.

Wahrscheinlich war das gar nicht mal so schlecht. So konnte ich Erfahrungen sammeln und kann nun einen Topf voller Gedanken mit auf diesen Weg nehmen.

Dieser Beitrag war wirklich etwas anders als die bisherigen. Ich schreibe sehr gerne über solche Themen. Wie unser Körper funktioniert ist die eine Sache, aber wie unser Geist, unsere Seele und unser Herz funktionieren ist die andere Sache, die mich sehr stark interessiert.

 

Also, wenn Ihr auch dieses Interesse teilt:

 

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei ♥

Du hast zu viele männliche Hormone in Dir!

Na tolle Wurst, welche Frau möchte nicht gerne diesen Satz von Ihrem Arzt hören?!

mayr-kur-diagnose

Hey Ihr Lieben, in diesem Artikel möchte ich Euch über ein persönliches und intimes Thema von mir informieren, da Ich selber leider nur sehr wenig hierzu im Internet gefunden habe.

Vor 2 Jahren habe ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau, 80 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt, begonnen. Genau vor so vielen Jahren hatte ich das letzte Mal meine Menstruation.

Nein, ich bin nicht schwanger, so viel kann ich schon einmal vorweg nehmen… und ja es hat auch seine Vorteile nicht seine Regel zu haben. Keine Unterleibschmerzen, kein nerviger Blähbauch und auch kein dramatisches Gezicke (zumindest nicht mehr als sonst auch).

Trotzdem lässt es mir keine Ruhe. Warum zur Hölle ist es bei mir anders, als bei anderen Frauen???

Schon öfters habe ich mir Antworten bei Frauenärzten geholt, um genau zu sein bei 4 verschiedenen, aber vor ein paar Tagen las ich den Beitrag von @yavi_moves, sie schrieb davon, dass bei ihren jungen Jahren die Gefahr bestehe frühzeitig in die Wechseljahre zu kommen: http://mama-moves.de/2016/08/22/kinderkriegen-schwer-gemacht-hello-again-und-wie-wir-doch-noch-schwanger-werden-koennen/

Erneut stieg in mir  Panik auf. Bin ich schon in den Wechseljahren? Werde ich jemals eigene Kinder bekommen können?

Also suchte ich wiedereinmal einen Frauenarzt auf, Frauenarzt Nummer 5. Vor diesem Termin nahm die Angst stetig zu, ich wollte mir gar nicht ausmalen was es bedeuten würde nie eigene Kinder bekommen zu können. Je älter man wird, desto größer wird der Wunsch hiernach.

Nun ein paar Tage nach dem Arztbesuch, schaffe ich es endlich diesen Beitrag zu schreiben und aufzuklären. Wie auch schon die anderen 4 Frauenärzte mir sagten, gäbe es keinen Grund zur Panik. Das einzige Problem sei, dass ich einfach zu viel Stress habe oder besser gesagt, ich mir zu viel Stress mache und mein Körper deshalb die Regel erstmal übergangsweise eingestellt hat.

Mathematisch dargestellt sähe das so aus:
Stress = Adrenalinausschüttung
Adrenalinausschüttung = Anstieg männlicher Hormone (Testosteron)

In Worten, ich habe zurzeit zu viele männliche Hormone in mir. Klasse, ich bin also männlich. Ladies nimmt Euch in Acht 😉 ! Neeeeeee, mal ehrlich, das Ufer habe ich nicht gewechselt und ich bin auch nicht männlicher als vor dem Ausbleiben der Regel. Der Grund ist ein anderer. Nämlich, dass das Leben sich verändert hat.

Wie jeder andere wurde auch ich älter. Man fängt an zu arbeiten, wird eigenständiger und ehe man sich versieht, ist man ausgezogen. Irgendwann hat sich auch meine Denkweise geändert: Mist, ich muss für mich selber aufkommen, die Zeit als Kind ist vorbei.

Das Problem hierbei ist, dass es meistens der Kopf ist, der verrückt spielt, nicht der Körper. Nach dem Abitur und dem Beginn der Ausbildung habe ich angefangen mich ständigen Druck auszusetzen. Im Kopf schrieb ich mir tausende to-Do-Listen, die ich am Tage abarbeiten wollte, aber dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, rückte immer weiter in den Hinterkopf.

Zudem fing ich den intensiven Kraftsport an und konnte mich auch hier noch traurigerweise weiterem Leistungsdruck aussetzen, übrigens schüttet Bodybuilding auch sehr viel Adrenalin aus.

Nunja, dass meine Regel ausgesetzt hat, war das eine Problem, das zweite Problem war, dass ich seit dieser Zeit auch mit Fressanfällen zu kämpfen hatte. Erst vor ein paar Monaten realisierte ich, dass diese Fressanfälle gar keinen körperlichen Grund hatten, sondern eine Auswirkung meiner Gedanken waren. Sie waren die ganze Zeit mein treuster Wegbegleiter, trotz zwanghafter gesunder Ernährung. Von Ihnen loszukommen schien mir aussichtslos.

Erst als ich dann den heißersehnten Bikini-Wettkampf hinter mir hatte, fing ich an das Problem nicht mehr an meinem Körper zu suchen, sondern in meinem Kopf. Vor dem Wettkampf hatte ich Angst aus meinen bisherigen Verhaltensweisen auszubrechen, ich wollte bloß nichts wagen, wo ich zunehmen könnte. Doch danach begann die Zeit des Forschens. Ich fing an vieles auszuprobieren, sowohl im Denkverhalten, als auch im Tun.

Seitdem geht es bergauf, dass ich zugenommen habe, finde ich halb so schlimm. Vielmehr bin ich glücklich darüber, dass ich wieder die Beherrschung über mich selbst gefunden habe. Seit Monaten habe ich mich nicht mehr so überfressen, dass ich einfach nur noch kotzen wollte.

Das bedeutet mir wirklich viel, denn die damaligen Fressanfälle haben mich mental komplett aus der Bahn geworfen. Sie machten mir unheimliche Angst und überrumpelten mich mit tiefer Trauer und Selbsthass.

Leider ist meine Menstruation noch nicht zurück, aber jede Heilung braucht seine Zeit und ein Umzug weg von seiner Familie und seinen Freunden ist auch nochmal eine große Umstellung.

Trotzdem baue ich mir so langsam ein neues Leben auf mit Dingen, die auch langfristig glücklich machen und da gehört definitiv die SELBSTLIEBE dazu. Es macht wirklich total viel Spaß einen anderen Weg eingeschlagen zu haben und auf diesen werde ich Euch weiterhin mitnehmen.

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei ♥

 

 

 

 

 

Saunieren, hilft nicht nur bei Stress

Hey Ihr Süßen,

viele von Euch kennen es wahrscheinlich. Der Terminkalender ist brechend voll. 1000 Dinge stehen auf einer imaginiären to-Do-Liste die man noch erledigen möchte. Das Wohlfühlen im eigenen Körper klappt auch nicht so recht und was am Ende an allem drunter leiden muss, sind wir oder genauer gesagt unsere Seele.

Therme-Sauna-Aufguss_09

Also möchte ich Euch eine Sache wirklich ans Herz legen: Das Saunieren

Wir müssen nicht immer rennen, alles schaffen und ein Wirtschaftswachstum wie die Republik Deutschland aufweisen. Mal ehrlich wir sind keine Maschinen. Also ist es unser Recht sich eine Auszeit zu nehmen und diese Zeit kann man mit am besten in der Sauna verbringen. Nimmt Euch ein schönes Buch mit, kocht Euch einen leckeren Tee vor und dann packt Eure 7 Sachen und fahrt zum nächstbesten Schwimmbad. Ich sag Euch, es ist nicht nur die wohlfühlende Hitze und Entspannung die Balsam für Geist und Seele sind. Sondern auch das Wohlfühlen im eigenen Körper wird zu 180 % gefördert. Denn dort sehen wir nicht perfekte Körper, wie im Fernsehen oder anderen 100 Medien, sondern wir sehen den Menschen so wie er ist. Nackt, wohlgeformt, mit Dehnstreifen, Dellen am Po oder auch Cellulite. Diese Körper zeigen uns ihr Leben, welches sie schon gelebt haben. Sie zeigen uns, dass niemand hungern musste und sie zeigen uns, dass natürliche Brüste doch meistens schöner sind, als stehende Plastikhupen. Also warum in der Selbstkritik verfallen, wenn man sich die Auszeit nehmen kann und dort seine Seele baumeln lassen kann?! Dort muss sich niemand schämen, niemand perfekt aussehen, jeder darf sich so wohlfühlen wie er ist.

 

Das sollte wirklich nur ein kurzer Beitrag sein.
Aber vielleicht regt er ja an.

 

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, steht sein Leben lang nur auf einem Bein

image

Grundsätzlich sind wir Menschen dazu veranlagt negativ zu denken, aus diesem Grund müssen wir unser Köpfchen austricksen, indem wir Tag für Tag unseren Träumen nachgehen und somit das Grübeln vor dem nächsten Schritt verstummen lassen.

Das Sprichwort sagt uns, dass wir handeln sollen, wir sollen weiterkommen uns neue Ziele setzen, wir sollen fallen, um das Aufstehen zu lernen. Dieses Sprichwort hat so eine starke Aussagekraft.

Manchmal weiß man eben nicht, was genau man vorhat, wohin die Reise des Lebens geht UND ob es überhaupt DIE „eine“ Reise des Lebens gibt.Wir denken so oft, dass wir mit unseren Gedanken allein dastehen, aber dem ist nicht so. Häufig unterscheidet sich der Inhalt unserer Köpfe kaum.

Mir zum Beispiel geht es so, dass jeder Tag die Karten neu mischt, jeden Tag „darf“ ich wieder von vorne anfangen und mich auf die Suche machen, was mich am Ende des Tages zufrieden ins Bett fallen lässt.

Wie finde ich diese Zufriedenheit?

Eine Frage die ich mir oft stelle. Die Antwort findet man im Titel dieses Beitrags. Eben indem wir nicht lange nachdenken, sondern handeln. Indem wir unseren Träumen und Zielen nachgehen. Am Wichtigsten ist jedoch, dass wir realistische Ziele setzen. Wir können unsere Ziele und Träume aufsplitten, sodass wir jeden Tag oder wenn auch jeden zweiten Tag einen neuen Meilenstein setzen können. Kleine Erfolge machen uns nämlich auch schon glücklich. Natürlich sind die Träume individuell, der eine möchte später ein Haufen Geld verdienen, der andere möchte eine zweite Sprache lernen, den ultimativen Fitnessbody oder eine super Karriere hinblättern.

Wenn ich von meiner Person spreche, war es mein Traum beim Wettkampf mitzumachen. In der jetzigen Zeit danach, merke ich, dass ich ohne konkretes Ziel etwas träge geworden bin. Also ist es an der Zeit neue Träume zu schaffen. Zurzeit habe ich nicht ein großes Ziel was ich demnächst erreichen könnte, aber viele kleine. Zum Beispiel möchte ich im Sommer einen schönen Urlaub machen, dafür brauche Ich Geld und um dieses zu sammeln, habe ich angefangen alte Sachen von mir im Internet zu verkaufen. Das bringt nicht nur Geld in die Urlaubskasse, sondern schafft zugleich mehr Platz. Es muss eben nicht immer der größte Traum sein.

Außerdem erlangt man Zufriedenheit, indem man seinen Grübelkopf ausschaltet und das können wir am besten, wenn wir uns beschäftigen.Hier eine Liste mit ein paar vorschlägen:

  •  Alte Sachen verkaufen
  •  Urlaubsreise planen
  •  Neue Sportart lernen
  •  Neue Sprache lernen
  •  Vitaler werden
  •  Neue Orte entdecken
  •  Ins Theater gehen
  •  Malen
  •  Basteln
  •  Neue Musik runterladen
  •  Neue/alte Büche lesen
  •  Alten Kram wegwerfen/aussortieren
  •  Wandern
  •  Kochen/Backen
  •  Fotografieren
  •  Neue Kombination aus eigener Kleidung schaffen
  •  Ausgehen
  •  Spieleabend veranstalten
  •  Schwimmen/Bowlen/ins Kino gehen/Tanzen

Und… und… und ..

Dieses mal ein positiverer Beitrag, ich hoffe diese Art hat Euch gefallen, es muss ja nicht jeder Beitrag irgendwas lebensveränderndes beinhalten, wäre ja auch völliger Quatsch, da man nicht andauernd was lebensveränderndes erlebt, aber mir reicht es schon, wenn er Euch ein bisschen motiviert.

 

Also bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

Fragen und Antworten (Q&A) zum Wettkampf und der Wettkampfvorbereitung

Bei Instagram habe ich Euch die Idee vorgeschlagen mir Fragen zu stellen die ich Euch wie in einem Interview beantworte und das hier ist daraus entstanden:

Mathea230595:
Warst du schon immer sportlich oder hat es irgendwann „klick“ gemacht? Wie hast du angefangen?

Antwort: Eigentlich bin ich schon sehr lange ein aktiver Mensch :). Früher musste ich immer mit meinen Eltern typische Wochenendtrips unternehmen haha :D, sei es eine Rad- oder Wandertour machen. Natürlich fand ich das früher schrecklich und habe davor immer total  rumgezickt, aber jetzt starte ich sowas selber sehr gern :p. Zudem war ich als junges Mädchen in einem Leichtathletikverein, dann beim THW und habe verschiedene Sportarten, wie Badminton, Handball und Schwimmen ausprobiert. Zum richtigen Bodybuilden kam ich  vor genau einem Jahr, also gab es hier diesen „klick“ Moment. Erst wollte ich nur Hilfe suchen, weil ich langsam essgestört wurde und dann wurde aus dem Kraftsport pure Leidenschaft :D.

jenny_k9:
Wie hast du das mit der Ernährung gemacht? Ich hab nämlich unheimliche Probleme abzunehmen, egal wie sehr ich aufs Essen achte..

Antwort: Hui :p das Thema ist echt ne harte Nuss. Vieles habe ich schon in älteren Beiträgen erklärt. Aber wenn man eine konkrete Antwort möchte, muss ich leider sagen, dass man nicht um die Ernährungsumstellung drum rum kommt :/. Ich denke dazu mache ich nochmal einen extra Beitrag, da man das Thema wirklich nicht so schnell und einfach beantworten kann. Ich werde Dich/Euch informieren :*.

foxytrace47:
Wie sehen deine Pläne in sportlicher Richtung für das nächste halbe Jahr aus?

Antwort: Zunächst dachte ich daran erst einmal alles etwas ruhiger anzugehen :). Einfach das zu machen worauf ich Lust habe. Natürlich werde ich weiterhin trainieren und ich hoffe auch neue Muskeln aufbauen :P, aber alles ohne Zwang und so wie es mir gerade in den Tag passt. Auch beim Essen möchte ich nicht über jedes Gramm nachdenken.

Hast du bei dem Wettkampf auch negative Erfahrungen machen müssen?

Antwort: Ich weiß jetzt nicht, ob Du direkt am Wettkampftag oder davor meinst ? 🙂 Aber die nächste Frage bezieht sich ja schon auf „davor“, also direkt am Wettkampftag fand ich eigentlich nichts wirklich negativ. Aber ein wenig habe ich mich schon über mich geärgert, weil ich das Posen zu wenig geübt habe und dann auf der Bühne etwas unbeholfen aussah… xD

Was ist im Nachhinein das Schwierigste für dich gewesen?

Antwort: Am Schwierigsten war für mich echt das Diäten. Nicht das Diäten die Woche vor dem Wettkampf, wo ich eigentlich sogar am wenigsten gegessen habe und trotzdem jeden Tag trainieren musste, sondern der Anfang der Diät und als es immer noch über 3 Wochen bis zum Wettkampf waren. Ich war sooooo ungeduldig und hatte ständig Hunger, ich fand zudem auch das sich kaum was verändert hat und dann immer noch zu sehen, dass es über 20 Tage sind, hat mich dann immer deprimiert…

Wie viel Kg liegen zwischen Frühling 2015 und jetzt?

Antwort: Uff wie viel ich gerade jetzt wiege, weiß ich nicht, weil ich zwei Tage durchgegessen habe und mich nicht wiegen wollte hahahaha :’D. Aber zwischen Frühling und dem Wettkampftag müssten es um die 8-10 Kg sein :).

sophie_blogilatespopster:
Bereitest du dein Essen für die Woche vor?
Wenn ja, wie managest du das zeitlich? Wie bekommst du da genug Abwechslung rein? Woher hast du das ganze Wissen über Bodybuilding?

Antwort: Ja tue ich :), ohne Vorbereitung wäre ich wirklich am A*** :p, weil man sonst Heißhunger bekommt und dann einfach das isst, was gerade am nächsten liegt. Also zur Zeit ist ja alles etwas ruhiger nach dem Wettkampf, also brate ich mir grundsätzlich nur Hühnchen an und schnippel mir Salat dazu. Morgens koche ich mir immer dann noch Ei und schmiere mir ein Brot/Knäckebrot als 2. Frühstück, da ich zu Hause schon mein 1. Frühstück esse. Zum Mittag gibt es dann den Hühnchensalat (z.B. Leinöl, Huhn, Karotte, Dinkelflocken und Gurke), aber heute habe ich ihn z.B. im Kühlschrank auf der Arbeit gelassen, mir dafür eine Suppe in der Kantine geholt und ihn dann abends gegessen. Wenn ich aber in die Vorbereitung zurückblicke, sah mein Tag immer so aus, dass ich mir mehr Hühnchen vorgebraten und dass dann immer mit Gemüse mitgenommen habe, so musste ich nicht jeden Tag braten. Aber es gab auch eine Zeit in der ich richtige Mahlzeiten sonntags vorgekocht und diese dann eingefroren habe z.B. Fisch, Brokkoli mit Reis. Abwechslung schaffe ich mir durch verschiedene Gemüse- oder Obstsorten, aber die Hauptbestandteile, wie Fleisch/Fisch, Reis/Kartoffeln, Brot/Knäckebrot bleiben gleich. Zu meinem Wissen (wenn man es so nennen mag :P) kommt fast täglich Neues hinzu. Vieles habe ich von meinem Coach Jörg Müller aus dem Twinsgym in Goslar. Anderes aber auch aus dem Internet durchs Googlen oder Medien, wie Youtube. Richtig gut finde ich hier Sophia Thiel!!! Totales Vorbild und sie hat sau viel Ahnung. Mit Ercan hat sie zusammen auch sehr viele Youtube-Videos, die einem richtig gut weiterhelfen! Sehr empfehlenswert :).

l.e.n.a92:
Wie berechnest du deinen Kalorienverbrauch? Mit der PALFormel?

Antwort: Meinen Kalorienverbrauch habe ich mit der Formel: (35 kcal * Körpergewicht) berechnet. Diese Formel wendet mein Trainer grundsätzlich an. Man kann sich sehr gut an diesen Verbrauch richten und ihn dann anpassen, je nachdem in welche Richtung man seinen Körper verändern möchte :).

anna_lichtgeschwindigkeit:
Während deiner Diät, wie viel bzw. wenig Kalorien hast du am Tag zu Dir genommen? Wie sehr hast du erstes richtiges Essen genossen? Würdest du noch mal an solch einem Wettkampf teilnehmen? Woher bekommt man so geile Bikinis und kann man damit auch schwimmen gehen?

Antwort: Schwierige Frage … bitte nicht böse sein, aber ich werde das nicht so direkt beantworten. Ich weiß wie viele Mädchen für sowas anfällig sind, da ich selber so ticke … und sich dann einreden, dass sie genau die gleiche Menge essen müssen und da das wirklich eine harte Wettkampfdiät war, wäre es falsch diese Zahlen zu nennen. Aber eins kann ich sagen, es war wirklich sehr sehr hart und für einen langfristigen Erfolg keineswegs zu empfehlen, da wir (die anderen Teilnehmer und ich) erst einmal zwei Tage durchgefuttert haben und direkt wieder zugenommen haben. Die Jungs haben um die 7-8 Kilo nach 3 Tagen wieder drauf. Ich hab mich noch nicht gewogen, aber ich denke mal auch, dass ich wieder ordentlich mehr habe :’D. Also wer wirklich Erfolg haben will, sollte nur ins seichte Kaloriendefizit gehen :).
Mein erstes richtiges Essen habe ich gar nicht mal so sehr genossen, da ich schon direkt nach dem Wettkampf Süßes gefuttert habe und schon ziemlich satt war, danach habe ich nur noch „gefressen“ ohne Halt und Genuss, eben zwei Tage durch xD.
Nochmal an so einem Wettkampf würde ich auf jeden Fall gerne teilnehmen. Es hat wirklich mega viel Spaß gemacht.
Meinen Bikini habe ich von Etsy → Saleyla :).
Bestimmt kann man darin schwimmen, aber ob dann nicht auch der Bikini anfängt zu schwimmen, weiß ich nicht :’D. Also für das Geld werde ich das glaube ich nicht ausprobieren :D..

Ich hoffe Euch hat das hier gefallen, mir hat es auf jeden Fall mega viel Spaß gemacht! 🙂
Es hat mich auch total gefreut, dass es bei Euch so gut ankam und Ihr so viel gefragt habt. Also ich würde das gerne öfters machen :D.

DSC_0433
Wie immer,
Bleibt dabei,

Eure Wolfsfrei♥

Langfristiges Abnehmen und Meinung zur Stoffwechselkur

Stoffwechselkur?!

Ich habe noch nie diese besagte Stoffwechselkur gemacht, vielleicht ist sie auch für viele die EINE Lösung. Wem sie geholfen hat, wünsche ich herzlichst alles Gute. Trotzdem sehe ich das ganze kritisch. Zunächst soll man zwei Tage lang alles in sich reinstopfen, egal ob fettig oder süß, um dann die darauffolgenden Tage so tief ins Kaloriendefizit zu gehen, dass die Kilos nur so purzeln. Es kann gut sein, dass man dadurch den Körper entschlackt. Dennoch finde ich nicht, dass das der richtige Weg zum langfristigen Abnehmen ist. Warum sollten kurzfristiges  „Fressen“ und dann extremes „Hungern“ langfristig das Leben umstellen?!

Ich schätze, dass ich vielen mit diesem Beitrag auf den Schlipps trete, aber ich möchte Euch nichts vorgaukeln und meine Ansicht des Ganzen wiedergeben.

Ich sehe diese Kur nicht zu 100% kritisch, aber wenn man wirklich langfristig abnehmen möchte, ist sie nicht der richtige Weg. Vielleicht kurzfristig für die eigene Hochzeit usw, aber eben nicht langsfristig. Was ich störend finde, ist die Tatsache, dass man weniger als 1000 Kalorien täglich isst. Klar ist die Anzahl der Tage für diese minimale Kalorienzufuhr beschränkt, dennoch frage ich mich:

Wie soll das Ganze aussehen, wenn man dann wieder richtig isst?
→Und da ist der Knackpunkt!

Die Kur sagt, dass man sich nur langsam wieder an mehr Kalorien antasten soll. ABER wir sind alle Menschen, die alle noch die Gene von Früher haben und damals ging es ums Überleben, also wette ich, dass sehr viele nach dieser Kur nicht langsam wieder mehr essen, SONDERN wirklich zugreifen werden, das heißt der Jojo-Effekt kommt mit tanzenden Schühchen über das Parkett geflitzt ;). Verstärkt wird das Ganze auch dadurch, dass man die Kur mit einem Fressanfall beginnt, warum sollte man dann nicht das Ende der Hungerszeit mit einem deftigen Essen feiern?! Ich selber habe mal eine Jokebediät gemacht und daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir 900 Kalorien nicht ausreichten. Nach dieser „Diät“ habe ich alles in mich reingehauen → dann wieder gehungert, um bloß nicht zuzunehmen → und dann wieder alles gegessen…
→ Ein herzliches Willkommen im Teufelskreis!

Bestimmt stoße ich jetzt gerade auf heftigen Widerspruch, aber mal ehrlich:

Wer von Euch macht die SWK nur einmal?

Richtig, einmal eine gemacht, dann folgt die nächste und warum? Genau es blieb nicht bei den ganzes Kilos, die durch sie verloren gingen, man nahm wieder etwas zu. Dann möchte man wieder überschüssige Kilos loswerden und noch mehr abnehmen, ALSO macht man wieder eine Kur.

Jetzt mal im Ernst: Wer will sein Leben lang Geld ausgeben, um zwischen Hungern und extremen Essen zu pendeln?!

Langfristiges Abnehmen sollte einfach anders aussehen!

Ich bin wirklich ein Verfechter der Ernährungsumstellung. Das heißt, wenn man langfristig ein anderes Gewicht erreichen möchte und es halten möchte, sollte man seine Ernährung umstellen und sich auf gesundes Essen fixieren.

Wer abnehmen möchte, sollte nur leicht ins Kaloriendefizit gehen ( nicht mehr als 500 Kalorien, da sonst Muskelmasse abgebaut wird!). Also isst man über seinem Grundbedarf, aber unter seinem Gesamtenergiebedarf. Das führt dazu, dass man abnimmt und Sport untersützt diesen ganzen Prozess. Klar dauert das länger, als diese kurzen Tage der Kur, dafür ist der Erfolg doch gleich ein Anderer:

  • man baut keine Muskeln ab
  • hat genügend Energie, das heißt man hat auch Reserven, wenn man sich mal erkältet usw.
  • nimmt langfristig ab
  • behält sein gesundes Ess-Verhalten und bessert Stoffwechsel langfristig

Der Mittelweg ist doch eine viel bessere Lösung, man kann sich doch auch einfach mal eine Pizza, Schokolade oder Eis gönnen, dadurch dass man nur leicht im Defizit ist, wird es nicht die Oberhand nehmen, wenn man weiterhin seinen Weg geht und die Summe der gesunden Tage, größer ist, als die der ungesunden, ist doch alles im grünen Bereich. 🙂

Außerdem kann man auch Schokolade usw. essen und trotzdem abnehmen, wenn die Nährwerte und die Kalorienbilanz stimmen, ist alles möglich. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht einmal Kalorien zählen muss, sondern das unser Körper selber ganz genau weiß, was er benötigt. Oftmals überhören wir ihn einfach und essen aus Langerweile oder essen zu viel, weil wir uns mit Fernsehen usw. ablenken. Zudem haben wir auch viel öfters einfach nur Durst statt Hunger, aber deuten die Signale falsch.

Mein Fazit:

  • Einfach auf den Körper hören → Signale richtig deuten
  • Leichtes Kaloriendefizit → max. 500 Kalorien unter Gesamtenergiebedarf
  • Langfristie Ernährungsumstellung mit Nascherei
  • mehr Trinken 3 Liter Wasser oder Tee

Ich weiß, dass dieser Beitrag nicht allen gefällt, aber es macht mir sorgen zu sehen, wie alle diese SWK machen und sowas kann einfach sehr schnell in ein gestörtes Essverhalten führen..

Ich wünsche Euch allen das Beste!
Also bleibt dabei,Eure Wolfsfrei ♥