Macht Geld gesellschaftlich?

Hey :),
wahrscheinlich bist du gerade von Instagram auf meine Webseite gekommen.
Wenn das der Fall ist, heiße ich dich herzlichst willkommen und es freut mich, dass du vorbeischaust.

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Für die einen ist Geld nichts Wichtiges für die anderen ist es wie ein Schal, der zu eng um den Hals gebunden ist.

Für die Menschen, die sagen, dass Geld nichts Wichtiges sei, ist es meistens so, weil sie keine Probleme damit haben. Entweder: Sie leben am Nordkap und versorgen sich selbst durchs Jagen, Angeln und Bäume fällen oder (was wahrscheinlicher ist) sie haben einfach genug Geld und müssen nur selten ihre Kosten durchkalkulieren.

In diesem Beitrag möchte ich nicht auf die Armut in Deutschland hinweisen oder wohlhabendere Menschen kritisieren.

Mir geht es um was anderes: Nämlich wie gesellschaftlich man mit viel oder wenig Geld ist.

Wir leben in einem Jahrhundert, in dem schier nichts unmöglich scheint. Man kann zum nächsten Kontinent fliegen, mit Delfinen schwimmen gehen, in einem Eishotel übernachten, seine Kindheitshelden live im Disneyland sehen oder ein Festival-Wochenende mit hunderttausend Menschen verbringen.

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Manchmal frage ich mich, ob das Leben früher besser war, als noch nicht alles so „einfach“ möglich war. Als man im Dorf seine Gemeinschaft hatte und sich dort das Leben abspielte.

Irgendwie sind wir doch schon zu einer komischen Gesellschaft mutiert: einer stinklangweiligen und versnobten ..

-Warum muss man auf überteuerte Festivals fahren um mal „frei“ zu sein. Um mit anderen die Musik und die Liebe zu genießen?!

– Warum muss man in „den“ Urlaub fahren um anderen die Erlebnisse unter die Nase zu reiben … man gucke sich Island an. Die Insel war schon vorher toll, aber jetzt muss Gott und die Welt dorthin um sagen zu können „Boah, ich bin so viel besser als du, weil ich dort war.“

– Warum hat jeder Mensch eine verfickte Bucket List?

– Warum kann man nicht vor Ort Spaß haben?

– Warum muss immer alles Geld kosten?

Ok, Butter bei die Fische – Ich bin ein Mensch, der schon versucht, ohne Geld und viel Aufwand, Spaß zu haben, z.B. Geocaching. Es ist eine Sache bei der man eigentlich nur ein Handy braucht und einmal im Jahr 30 € zahlt.

Man hat viel Freude und fühlt sich wie ein kleiner Entdecker.

Geocaching: Ist eine Art Schnitzeljagd, in der es darum geht, an den verschiedensten Orten Cashs zu suchen und sich in diese schriftlich einzutragen. Cachs sind meistens kleine Filmdosen, die eine Zettelrolle beinhalten. (So jedenfalls die Kurzfassung.)

Ich fahre gerne Fahrrad oder Inliner, gehe wandern und im Sommer am liebsten in der Natur schwimmen.

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Oder hier habe ich mit Freunden an einer Talsperre den Abend mit mitgebrachtem Essen verbracht. ♥

Aber ehrlich gesagt, sind das meistens alles Aktivitäten, die ich mit meinem Freund mache oder mit nur sehr wenigen Menschen.

Wenn man sich die „Masse“ anguckt, ist es doch eher so, dass man dazu verleitet wird Geld auszugeben. – Klar, könnte man sagen: „Mach ich nicht, ich gebe dafür kein Geld aus.“ Aber, wenn wir mal ehrlich sind, schießt man sich damit ins eigene Tor.

Viele Aktivitäten kosten einfach Geld und sogar sehr viel Geld.
Allein ins Kino zu gehen, mit Popcorn und Getränk, kostet ca. 20 €.

Ein alter Arbeitskollege von mir, tourt wöchentlich durch Deutschland um in Clubs zu gehen, in denen sich das Leben abspielt, dazu kommen noch mehrere Festival-Besuche. Ich finde das ziemlich cool, aber wenn man nicht gut verdient, kann man sich solch einen Lebensstil nicht leisten. Allein die Preise vom Tomorrowland sind so obzön, dass von einem Ticket eine Kleinfamilie sich einen Monat lang Essen kaufen könnte.. (225 € – 285 €, wenn nicht sogar mehr) und diese Preise steigen jährlich an.

Die Veranstalter wissen einfach, dass viele Leute „dumm“ genug sind sich Tickets zu holen. Ist irgendwo auch verständlich, denn viel Leben spielt sich hier nicht in der Umgebung ab .. meistens bekommt man die Menschen nur mit Kommerz aus ihren Löchern .. #sorrynotsorry

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Ich war bereits auf dem Tomorrowland und ich fand es einfach krass. Krass teuer. Eine einfache scheiss Pommes hat 7 € gekostet. Jeder DJ klang am Ende gleich und hundert Mal wurden die selben Lieder gespielt. Zum Schluss bin ich sogar noch früher abgehauen, als David Guetta es nicht geschafft hatte, auf seiner Anlage „Play“ zu drücken.. achja und eins kann ich sagen: Es hat dort die ganze Zeit widerlich gestunken, weil jeder geschwitzt und seinen Alkoholfurz rausgelassen hat.

Ich kann aber auch nicht verneinen, dass es Festivals gibt, die mich immer noch reizen würden und natürlich ist das alles Geschmackssache! Aber man muss eben gucken, wie viel man dafür ausgeben möchte, dass ein gehypter DJ auf seinem Laptop Play drückt ..

Meiner Meinung nach ist heutzutage vieles kommerziell. Das Wochenende muss so verbracht werden, dass man anderen berichten kann, was man tolles gemacht hat. Wenn ich erzähle, dass ich wandern war, wird es meistens mit einem „ok“ abgefertigt. Dass man dabei aber mega coole Sachen erleben kann, ist vielen nicht bewusst.

Man gucke sich die Rappbodetalsperre an. Dort sammeln sich durch die Hängebrücke und der Megazipline Gott und die Welt .. Mit friedvoller Natur hat das nichts mehr zu tun. Einen Parkplatz dort zu finden, kostet nicht nur 4 €, sondern auch viele Nerven.

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Hängebrücke Rappbodetalsperre : http://www.harzinfo.de

Auch in Bad Harzburg finde ich die Preise des Baumwipfelpfads mit 8 € unverschämt. Ich habe das Geld einmal dafür ausgegeben, aber gelohnt hat sich das, meiner Meinung nach, nicht.

Der Harz ist immer wieder ein schönes Beispiel dafür, dass sich die Menschen dort tummeln, wo man Geld ausgeben kann: Hexentanzplatz Thale, Rappbodetalsperre, Bad Harzburg, Torfhaus, Hahnenklee, Wurmberg …

Natürlich habe ich auch viele Attraktionen vor Ort besichtigt, aber für mich gibt es eine persönliche Regel:

Es gibt Dinge, die toll sind und Geld kosten dürfen, aber nur dann, wenn ich das nicht immer brauche und dann, wenn sich nicht zu viele Menschen dort tummeln.

Immer, wenn ich wo war, wo sehr viele Menschen sind, bin ich danach sehr erschöpft und muss mich durch Ruhe und kühle frische Luft wieder aufladen.

Ich fahre Motorrad, was auch ein super teures Hobby in der Anschaffung ist. Viele Motorradfahrer fahren am Wochenende durch den Harz und ein heißer Treffpunkt ist das Torfhaus. Mir ist das immer zu viel Getümmel und meistens vermeide ich am Wochenende in den Harz oder zumindest die starkbefahrenen Strecken zu fahren .

Wahrscheinlich bin ich oft genug auch ein Mensch, der sich im Konsumverhalten nicht von anderen unterscheidet. Dennoch versuche ich die Zuckerpfützen, an denen sich die Ameisen sammeln, zu vermeiden.

Ich mag es gesellschaftlich zu sein, aber ich mag es nicht, wenn es überteuert und ohne Wertschätzung ist. Manchmal bekomme ich ein ganz beklemmendes Gefühl, wenn ich auf Veranstaltungen bin, wie zum Beispiel dem Schützenfest. Dann fühlt es sich so an, als wären wir hirnlose Mast-Schweine .. die ihren Hals nicht voll kriegen und mich selber schließe ich nicht aus .. vielleicht kennst du derartige Gefühle.

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Aber ich will nicht nur meckern. Es gibt auch Sachen, die ich wirklich super finde oder fand.

Zum Beispiel war ich mal auf der Ideen-Expo und dort traten kostenlos verschiedene Künstler auf. Das war einfach total schön, wie meine Mum und ich zu Bosse getanzt haben.

 

Später waren wir nochmal bei ihm auf einem Konzert und ich muss sagen, dass er tolle Gefühle mit seinen Konzerten erschafft. Leichtigkeit und Liebe. Abseits von Konsum und „wer ist der Beste hier“.

Aber wahrscheinlich geht es anderen so, wenn sie auf dem Tomorrowland sind, wie gesagt, es ist alles meine subjektive Meinung.

Was ich mit diesem Beitrag einfach sagen möchte: Ist, dass ich es schade finde, dass sich das Leben meistens dort tummelt, wo man Geld ausgibt und dass es in der Kindheit einfach anders war.

Dort hatte man sich draußen aufm Spielplatz getroffen und die besten Tage überhaupt erlebt. Seine 2 € Taschengeld hat man vielleicht mal beim Kiosk für ne bunte Tüte ausgegeben, aber das war’s auch schon.

Man brauchte kein Entertainment, man war selber die Unterhaltung.

Wäre doch schön, wenn sich das alles wieder ändern würde …
und man nicht „ausgestoßen“ wird, wenn man kein Geld hat.

PS. Es ist auch schade, dass sich derzeitig viele Leute in Shisha-Bars treffen. Für mich ist das einfach nichts. Allein schon die Musik, die in solchen „Bars“ abgespielt wird, ist für mich eine Strafe (Bausa, Capital Bra und wie sie alle heißen). Dazu kommt, dass man sein Geld für irgendeine Chemie-Scheiße ausgibt und nur doof rumsitzt.

So #hatersgonnahate

Bleib dabei,
deine Wolfsfrei ♥

 

Mobbing – Meine Erfahrungen

Eigentlich wollte ich einen Beitrag über meine Schulzeit schreiben, aber als ich dieses Thema hier aufgriff, fiel mir auf, dass ich hierzu sehr viel zu sagen habe …

Jeder Mensch hat schon einmal auf der einen oder anderen Art mit Mobbing seine Erfahrungen gemacht, bei dem einen war es harmloser, bei dem anderen leider nicht.

Ich denke, dass ich zu denen gehöre bei denen es ganz schön in die Tiefe ging.

Also sitze ich hier nun und schreibe diesen Beitrag um zu hoffen, dass er anderen Mut machen könnte.

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Quelle: https://www.zdf.de/kinder/logo/mobbing-in-der-schule-100.html

Meine ersten Erfahrungen mit Mobbing …

… machte ich in der Grundschule. Ich war in der ersten Klasse und hatte eine ziemlich gestörte Lehrerin. Das kann ich so sagen, da ich nicht die einzige bin, die dieses Urteil gefällt hatte.

Meine Klassenlehrerin machte es einen Heidenspaß Schüler bis aufs Knochenmark zu erniedrigen. Schüler wären nicht Schüler, wenn man auch mal „unartig“ war. Als Kind etwas völlig normales, für meine Lehrerin aber nicht..

Hat ihr etwas nicht gepasst, ist sie ausgerastet. Das ist jetzt schon 17 Jahre her, aber ich glaube, dass es damals mit einem Klassenkameraden anfing, weil er öfters keine Hausaufgaben machte.

Irgendwann ist ihr die Hutschnur gerissen und sie setzte ihn weg. Als wäre das nicht genug beleidigte sie ihn noch bis er zu weinen anfing. Später war meine damalige beste Freundin ihr Opfer. Meine Freundin hatte es schon immer faustdick hinter den Ohren und wusste schon als Kind, wie sie Menschen verbal treffen konnte.

Aus Wut sagte sie etwas zu der Lehrerin und diese hatte ihre Rage nicht mehr unter Kontrolle und kniff meiner Freundin die Ohren blutig.

Dann war ich an der Reihe. Keine Ahnung mehr warum, aber ich wurde mit meinem Tisch zur Wand gesetzt und von ihr so stark beleidigt. Selbst als ich elendig schluchste, hörte sie nicht auf, als wäre das ihre Intention gewesen.

An Sprechtagen log sie bis sich die Balken biegten und wir, als Kinder, waren im Unrecht. Ich beobachtete mein Umfeld und fand heraus, dass sie Lieblinge hatte. Das waren die, die sich bei ihr einschleimten und so versuchte ich mein Glück. Ich fand es mit meiner Freundin witzig, weil wir sie für dumm verkauften. Sie bekam von alldem nichts mit und belohnte unsere gefälschte Schleimerei mit sehr guten Noten.

Meine schlimmsten Erfahrungen mit Mobbing…

machte ich auf der Realschule. Ich glaube, dass ich 15 Jahre alt war. Vielleicht kennt ihr noch Schüler-VZ?! Jedenfalls fing dort alles an.

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Ich war früher ein Mädchen, das eine große Klappe hatte. Ich weiß nicht mehr warum, aber es gab im Internet auf SVZ irgendeine Diskussion .. ich glaube meine damalige beste Freundin wurde beleidigt und ich schoss scharf zurück direkt zum Leid meiner damaligen Klassenkameradin.

Diese Klassenkameradin war wirklich kein unbeschriebenes Blatt, aber dass sie jemand zurückbeleidigen würde, kannte sie nicht. Let the hunger games begin.

Dieses Mädchen hatte damals Verbündete in meiner Klasse. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass sie selbst gar nicht mal so aggressiv war, aber ihre Freundinnen waren es schon eher und eine von ihnen ganz besonders.

Nach dem Tag des Cyber-Shitstorms gingen die Beleidungen in der Schule weiter. Ich hatte mir nicht viel dabei gedacht und zurück beleidigt. Nach diesem Tag war für mich alles gegessen, man hatte sich beleidigt und war dumm, Ende. Für die eine von Ihnen hatte es aber gerade erst so richtig Spaß gemacht.

Die Beleidigungen wurden immer schlimmer und aus Tagen wurden Wochen. Aus Worten wurden Taten.

Mein Stuhl, mein Rucksack und später auch ich wurden weggetreten. Mir wurde Kaugummi ins Haar geschmiert. Ich wurde beleidigt, wenn ich mich im Unterricht gemeldet habe. Ständig wurde über mich gelacht und ich wurde ununterbrochen ins Visier genommen..

Jede Bewegung von mir wurde wahrgenommen und ein Echo aus Beleidungen ertönte.

Aus mir, der noch anfangs starken Zicke, wurde ein ganz kleines zerbrechliches Mädchen.

Die Angst war mein ständiger Begleiter. Am Anfang konnte ich zwischen den Angriffen noch pausieren, dann wurden sie aber immer schlimmer und irgendwann hörten sie gar nicht mehr auf.

Ich passte nicht mehr im Unterricht auf, ich hatte Angst nach der Schule nach Hause zu fahren, ich verbrachte meine Pausen dort, wo sie mich nicht finden konnten. Ich kam zu spät aus der Pause wieder und zu spät zum Unterricht, um nicht vor dem noch abgeschlossenen Klassenraum mit ihnen sein zu müssen.

Ich hatte Angst, wenn der Lehrer den Klassenraum verließ. Als würde man beißende Hunde ohne Aufsicht lassen.

Denn aus den Beleidigungen wurden Drohungen. Öfters habe ich zu hören bekommen, dass ich nach der Schule aufpassen müsse..

Hatte ich keine Freunde?

Fragt Ihr Euch vielleicht.. aber eigentlich hatte ich „Freunde“. Jeder bekam in meiner Klasse mit was dort abging. Die Lehrer bekamen es auch mit, aber sie sagten nichts, weil diese Mädels einen derartig aggressiven Eindruck machten, dass die Lehrer keine Energie verschwenden wollten.

Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und flehte meine Freunde an mir zu helfen, doch diese spielten es runter oder sagten, dass sie selber keine Zielscheibe werden wollten.

Diese Angst, dieses Ohnmachtsgefühl, wurde von Tag zu Tag stärker. Ich erzählte es meiner Mum, aber sie wusste auch nicht weiter, da ein Gespräch mit meinem damaligen Klassenlehrer aus meiner Sicht nichts gebracht hätte und ich sie davon abhielt es anzusprechen.

Heutzutage bin ich immer noch der Meinung, dass mein Klassenlehrer nicht der richtige Ansprechpartner gewesen wäre. Er war ein Nichtsnutz. Es war ihm egal, wenn der Unterricht zu laut war, wenn man seine Hausaufgaben nicht machte und zum Schluss half er sogar Schülern, gegen alle Regeln, in der Abschlussprüfung, da er bloß keinen Abstrich bei seiner Coolness machen wollte ..

Irgendwann fing ich an in der Schule einen Stein in meiner Hand zu tragen. Er füllte meine Faust aus und ich hatte das Gefühl mich mit ihm verteidigen zu können. Ich dachte, wenn es zum richtigen Kampf kommen würde, könnte ich mich damit schützen und hätte einen härteren Faustschlag.

Wer 13 reasons why kennt, kann vielleicht verstehen, dass ich mich wie Tyler fühlte. Ich fühlte mich vollkommen allein gelassen und wehrlos. Irgendwann dachte ich, dass mir nicht mal so ein blöder Stein helfen würde, sondern eine richtige Waffe, den Mut besaß ich aber nie .. oder ich hatte wohl mehr Verstand ..

Ich kann sagen, dass diese „Anführerin“ wirklich kein leichtes Mädchen war. Sie hatte so viel Hass aufgebaut. Soviel Hass, der nicht durch eine einfache Ohrfeige abgetan gewesen wäre. Sie wollte mich am Boden sehen und das weiß ich, denn …

eines Tages kam es zum Kampf.

Meine erste Prügelei

Meine damalige Freundin wollte mir anscheinend helfen und sagte beim Verlassen des Klassenraumes „Schlampe“ zu der Haupt-Mobberin. Diese ist natürlich komplett ausgerastet und davon ausgegangen, dass ich sie als Schlampe betitelt hätte.

Aber ehrlich gesagt, hatte ich nur den Wunsch für sie Luft zu sein und gar nicht zu existieren. Ich wollte um keinen Preis auffallen um nicht noch mehr einstecken zu müssen.

Das Mädchen ist auf mich zugerannt gekommen und hat mich angeschrien. Als ihr Worte keine Befriedigung verschafften, fing sie an mich zu schlagen. Ich wusste nicht, was um mich geschah und versuchte mich mit Tritten zu währen. Irgendwie schaffte ich es auch sie von mir fernzuhalten.

Doch sie versuchte einen neuen Angriff zu starten und in diesem Moment griff ein Lehrer ein. Meine Freundin beobachtete den Kampf und ich kann mich an keine Bemühungen der Unterstützung erinnern.

Ich war die, die für ihre Beleidigung mit Schlägen und Erniedrigung zahlen musste und als wäre das nicht genug gewesen, ging meine Halskette, die ich von meiner Mum geschenkt bekommen hatte, kaputt. Es war ein silbernes Kettchen mit Herz-Anhänger, sehr symbolisch wie ich mich zu dieser Zeit gefühlt hatte.

Ehrlich gesagt, konnte ich nach diesem Tag meiner Freundin nicht mehr so richtig vertrauen. Für mich ist unsere Freundschaft, wie meine Kette, an diesem Tage zerbrochen.

Sie war vorher mit der „Anführerin“ die ganze Zeit über befreundet geblieben, sie hatte sie nie darauf angesprochen, dass es nicht richtig sei mich zu mobben .. all das habe ich hingenommen. Aber diese Schlägerei hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

Wie es weiterging?

Diese Anführerin, ihre Eltern, meine Mum, mein Klassenlehrer und Ich hatten ein Schlichtungsgespräch. Für mich war das eine verdammte Heuchelei! Das Mädchen wurde als Engel dargestellt, der niemals solche Handlungen machen würde und mein Lehrer beschloss, dass ich die Kette selber ausversehen kaputt gemacht hätte ..

Ich sag doch, dass er ein Arschloch war. Wir mussten uns schauspielerisch beieinander entschuldigen und schwuppdiwupp war die Sache gegessen.

Zum einen war das natürlich eine Erleichterung für mich. Zum anderen kam ich mir wie im falschen Film vor. Als würde mich niemand mehr ernst nehmen …

Übrigens trafen meine Eltern und ich noch einmal auf diese gewisse Dame. Bei uns in der Stadt war Altstadtfest. Sie war steinhagel voll und fing an durch die ganze Stadt Beleidigungen nach mir zu rufen. Als sie uns verfolgte, sprach mein Vater sie darauf an, was sie für ein Verhalten an den Tag legen würde und sie antworte mit derartig obszönen Beleidigungen..

Aber was soll man da als Vater machen? Eine minderjährige verprügeln wohl kaum ..

Was ich daraus gelernt habe?

Dass ich meine Zeit auf der Realschule gehasst habe. Das war die schlimmste Schulzeit die ich je hatte.

Aber ich habe wirklich etwas daraus gelernt:

Wenn ich merke, dass jemand gemobbt wird, gehe ich dazwischen und versuche zu schlichten oder ich stelle mich auf ihre/seine Seite und gebe damit ein Gefühl, dass dieser nicht allein ist. Niemand sollte so ein schlimmes Gefühl kennenlernen und wenn ich helfen kann, dann tue ich das auch!

Ich habe gelernt keinen über das Internet zu beleidigen und mich aus vielen Dingen einfach rauszuhalten.

Natürlich werden im Arbeitsleben auch Gerüchte über Kollegen erzählt, aber ich versuche jedem seine eigene Chance bei mir zu geben.

Ich kann sagen, dass mein Selbstbewusstsein gewachsen ist und ich nie wieder so etwas mitmachen würde. Wenn ich mir das alles noch einmal überlege, hätte ich andere Lehrer ansprechen müssen, die wirklich ein paar Eier mehr in der Hose gehabt hätten.

Oder meine andere Lösung, die viele wahrscheinlich nicht für richtig erachten, ich hätte diese Anführerin selbst verprügeln müssen… wäre es nicht zu diesem Kampf gekommen, hätte sie nie aufgegeben und da bin ich mir leider sehr sicher.

Und weglaufen bringt nichts, manchmal muss man sich den Dingen einfach stellen. Und es kam mir so vor, als wäre ich damals ständig weggerannt und das gibt mir ein Gefühl, als wäre ich nicht handlungsfähig gewesen. Ich habe damals sehr oft darüber nachgedacht mich zu wehren und sie einfach anzugreifen. Damit zu zeigen, dass ich für mich Kämpfe, aber ich habe keinen Mut gefunden.

Aber auch heute bin ich natürlich nicht frei von Menschen, die einem negativ gegenüber treten. Zum Beispiel gab es eine Mitarbeiterin die mich versucht hat, rauszuekeln.

Wir hatten eine kleine Küche im Pausenraum und sie suchte all meine Tupperdosen raus und legte sie auf meinen Tisch. Nach dem Motto „Für dich ist hier kein Platz.“ Sie war für die Kaffeeliste zuständig und schrieb mich jedes Mal wieder als „Gast“ auf. Nur traurig, dass diese Frau schon um die 50 Jahre alt war.

Als die Tage unerträglich warm im Büro wurden, zog ich mir eine kurze Hose an. Störte eigentlich niemanden, da ich keinen Kundenkontakt hatte. Sie machte es sich aber zur Aufgabe diese Kleidung hinter meinem Rücken beim Abteilungsleiter zu bemängeln und als wäre das nicht genug gewesen, kritisierte sie hinter meinem Rücken, dass ich mit einer Schlafanzughose zur Arbeit kommen würde, was natürlich nicht der Fall war, da es eine verkackte Sommer-Stoffhose war.

Es ist noch mehr vorgefallen, aber ich möchte dazu kommen, was ich dagegen gemacht habe:

Jede Woche gab es ein Team-Meeting und ich nahm mir meinen Mut zusammen sie direkt auf diese Sache vor allen anderen anzusprechen.

Natürlich war mir kotzübel, meine Hände wurden kalt und ich fühlte mich zittrig. Dann fiel mein Name und ich wurde gefragt, ob es diese Woche Dinge gab die ich ansprechen wollen würde. Also sagte ich, dass ich meine Arbeitsaufträge gut erledigt hatte, es aber ein anderes Problem geben würde.

In diesem Moment schaute ich dieser Frau in die Augen und sagte: „Liebe Frau X, wenn DU ein Problem mit mir hast, dann sprich mich gefälligst selbst darauf an und stelle keine falschen Vermutungen hinter meinem Rücken auf.“

Sie wurde kleinlaut und fing zu stottern an. Und ich wurde von Sekunde zu Sekunde stärker und hab ihr meine Meinung gegeigt. Und da sie eine Tochter in meinem Alter hatte, habe ich sie gefragt, wie sie es finden würde, wenn sie so eine Arbeitskollegin wie sie auf der Arbeit hätte …

Und dass, wenn sie meine Kleidung als Schlafanzug erachten würde, mir von ihrem Geld welche kaufen könne, da ich mir keine Luxus-Kleidung in meiner Ausbildung kaufen könne.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie gut das tat. Das Gefühl jemandem so etwas vor dem Kopf zu stoßen, der immer nur austeilt, war die reinste Befriedigung.

Danach hatte ich meine Ruhe.

Das ist der springende Punkt. Wir selber sollten keine Arschlöcher sein, aber wenn uns jemand scheisse behandelt, weil er selber Probleme mit sich hat, dann sollten wir uns das nicht gefallen lassen.

Viele Menschen kennen das Gefühl nicht mit der Wahrheit frontal konfrontiert zu werden. Die meisten fühlen sich hinter dem Rücken anderer zu sicher …

Ich hoffe, dass mein Beitrag helfen konnte,

Es wird immer Menschen geben die uns aus unerklärlichen Gründen nicht leiden können, aber wir sollten das Beste daraus machen.

Also bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei♥

 

 

Das schwarze Loch : das Smartphone

(Zweiter Anlauf)

Erst gestern hatte ich mich mit meiner Freundin Lea über das Smartphone unterhalten, wie sich das heutige Leben durch das Handy verändert hat und da mir dieses Thema schon länger unter den Nägeln brennt, werde ich es hier und jetzt thematisieren.

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Wir hatten sogar mal eins mit Wählscheibe .. Quelle: https://www.johnny-tapete.de/archiv-wohnkultur_90er_telefon_prod4353.html

Ich wurde 1995 geboren und komme somit aus einer Zeit, in der man seine Freunde noch mit dem Telefon anrufen musste, um sich für die kommende Tage zu verabreden. Man kannte die Nummern auswendig oder hatte sie auf einem Zettel aufgeschrieben.

Heutzutage schreibt man sich über Whatsapp
A: „Hey was machst du?“
B: „Na, nichts und du?“
A: „Auch nichts, wollen wir uns treffen?“
B: „Ja, komm vorbei.“

Eigentlich eine ziemlich coole Sache und ich kann jetzt schon sagen, dass meiner Meinung nach die Vorteile des Smartphones die Nachteile überwiegen. Dennoch gibt es Aspekte, die ich weiter beleuchten möchte.

Die Zeit die wir am Handy verbringen …

… ist nicht immer sinnvoll investiert. Mit dem Smartphone verhält es sich ähnlich wie mit dem Fernseher. Schaltet man ihn an und guckt man das „normale“ Fernseh-Programm merkt man gar nicht wie viel Zeit dabei drauf geht.

Im schlimmsten Fall landet man bei RTL 2 guckt Frauentausch und zieht sich sogar noch die endlos lange Werbung rein..

Dass es Werbung auch auf Socialmedia gibt, ist nichts neues. Es fällt einem nur weniger auf, weil sie nicht so offensichtlich wie im Fernsehen geschaltet ist.

Instagram

Da ihr diesen Beitrag lest, gehe ich jetzt auch mal stark davon aus, dass eine Erläuterung von Instagram überflüssig sei.

Ich finde Instagram klasse, aber manches Mal kann es genauso scheisse wie klasse sein.

Es macht Spaß, wenn ich es das erste Mal am Tag öffne und tolle Beiträge sehe von Accounts denen ich sehr gerne folge. Geht man aber öfters in die App werden auch andere Beiträge angezeigt und irgendwann merkt man gar nicht mehr, dass die Bilder nur so an einem vorbeirasen, wie Autos auf der Autobahn.

Wir nehmen die Bilder nicht mehr wahr und wollen nur mehr und mehr … aber wozu? Da es kein richtiges Ende bei Instagram gibt, kommt schnell das Gefühl in einem auf, man müsse einen Marathon laufen, bis man ganz unten angekommen ist.

Ist natürlich völliger Unsinn und am Ende ist man meiner Meinung nach nur schlecht gelaunt. Warum?!

Weil man sich das „perfekte“ Leben der anderen anguckt und seine Zeit damit vergeudet, dass man nur der Zuschauer ist.

  • den perfekten Urlaub
  • den perfekten Körper
  • das tollste Traumpaar
  • das schönste Auto
  • das schönste Haus
  • das leckerste Essen

Viele Achtsamkeits-Yoga-Selbstliebe-Bibeln schreiben davon, dass Neid Gift sei. Aber ich glaube, dass der Großteil der Menschen damit geboren wird. Es ist menschlich darauf zu achten, was man selbst hat und was andere haben.

In der Steinzeit hast du dann überlebt, wenn du an erster Stelle standest oder besseres Beispiel aus der Neuzeit: Es gibt nicht umsonst diese ganzen Klatsch- und Tratschhefte, in denen wir lesen wie toll die Stars sind und uns aufgezeigt wird was wir selbst für ein unbedeutendes Leben haben.

Die Menschen gieren förmlich danach. Es macht das Leben interessanter, aber ich drifte ab und komme wieder zurück zum Thema.

Es ist wichtig, dass man darauf achtet wem man folgt und was einem wirklich Freude bereitet.

Ich persönlich folge unglaublich vielen Tier-Accounts .. klingt kindisch, aber sie machen mich einfach glücklich. Besonders Enten, Dackel, Vögel, Elefanten, Wale usw.

Dass ich vielen Selbstliebe-Accounts folge, ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr und dazu kommen noch sehr sehr viele Wander-Profile.

Trotzdem sollte man die Zeit im Auge behalten und ich kann aus meiner Erfahrung sprechen, dass mich die Nachrichten Funktion bei Instagram manchmal ganz schön nervt.

Nicht, dass ich mich gerne mit meiner „Community“ austauschen würde, aber oftmals sind es einfach nur Emojis die als Reaktion auf meine Stories kommen. Achja oder diese nervigen Profile die einen Anschreiben um Werbung und Profit rauszuschlagen …

Für anregendes Feedback oder nette Kommunikation bin ich durchaus zu haben :).

Whatsapp

Ich kenne eigentlich niemanden der diese App nicht hat. Anfangs war sie noch ziemlich cool und man hat mit seinen engsten Freunden dort geschrieben. Da sie jetzt aber wirklich jeder hat, sieht das Ganze anders aus und man findet jegliche Arten von Kommunikation vor, wenn man länger nicht am Handy war :

  • Sprachnachrichten
  • 100.000 ungelesene Gruppennachrichten
  • Videos von Älteren, die sie als witzig empfinden, man selber aber eher ein „cringe“ Moment hat, da die Videos an die MTV-Zeit erinnern, als man sich die Lieder als Klingelton downloaden konnte .. Gott bewahre
  • Smalltalk, der zu nichts führt, weil irgendwer Langeweile hat
  • Stories von den Kontakten

Ich habe mir schon seit Längerem angewöhnt nicht sofort auf jede Nachricht zu antworten. Oftmals antworte ich gar nicht, als dass ich antworte .. Macht das schlechte Gewissen nicht besser, hilft aber zur Stressvermeidung.

Es gilt Prioritäten zu setzen, ansonsten hat jeder was von deiner Zeit nur Du selbst nicht..

… und dennoch muss man die Waage halten, ansonsten ist man schnell ausgeschlossen und bekommt wichtige Neuigkeiten nicht mehr mit.

Frauen und Instant Messaging

Instant Messaging bedeutet die „sofortige Nachrichtenübermittlung“ und diese Funktion haben heutzutage sehr viele Apps.

Das Thema, zu welchem ich aber kommen möchte, ist ein anderes. Nämlich wie Frauen sich verhalten, wenn sie mit DEM EINEN schreiben.

Fallbeispiel:
Du bist eine Frau und schreibst mit einem Mann, den du gut findest und das muss schon was heißen. Zunächst fängt der Smalltalk an, wie:
-„Hey, wie gehts?“
-„Was machst du?“
-„Wie war dein Tag?“

… und hier kommt es schon zu den ersten Schwierigkeiten. Smalltalk kann ein richtiger Killer sein, was gute Kommunikation angeht. Dann, wenn es bei den typischen Sätzen bleibt, die man schon hundert Mal in seinem Leben gehört hat.

Also möchte man als Frau interessant/geheimnisvoll bleiben, aber darf auch nicht uninteressiert wirken..

Als wäre das nicht schon genug auf das man achten würde, kommt noch hinzu, dass man sich eine Antwortzeit überlegt, die aussagt „Hey ich bin eine interessante Frau und bin auch nicht immer nur wegen DIR am Handy.“

Aber wenn wir mal ehrlich sind, ist genau das der Fall. Wenn eine Frau einen Mann wirklich gut findet und mit ihm schreibt, dann ist sie schneller als der Blitz, wenn eine neue Nachricht auf ihrem Handy eintrifft! Denn sie könnte ja von ihm sein.

So und jetzt vergleichen wir das mal mit früher:

Früher gab es sowas natürlich nicht. Entweder man hat telefoniert oder im besten Fall sich sogar getroffen. Da gab es solche Neuzeit-Probleme nicht und man hat sehr viel Zeit gespart.

Und hier komme ich direkt auch zu dem Punkt..

Beziehungen und neuzeitige Kommunikation

Auch Beziehungen sind vor solchen Fettnäpfchen nicht gewappnet. Social Media kann verdammt viel kaputt machen.

Frauen schreiben einfach anders als Männer und das ist Fakt.

Wir benutzen Smilies, achten auf Rechtschreibung und nehmen uns Zeit um ein Thema richtig rüberzubringen. Männer eher nicht…

(Nicht vergessen, dass ich von meinen Erfahrungen schreibe.)

Da man über Whatsapp selten die wahren Emotionen durch das Geschriebene erkennt, kommt es schnell zum Streit. Frauen lesen oftmals zwischen den Zeilen Dinge, die da gar nicht stehen und Männer merken nicht, wenn die Frau angepisst ist und sich vernachlässigt fühlt.

Ein Anruf kann solche Probleme meistens lösen, da man aber nicht immer telefoniert, kommen trotzdem Kommunikationsschwierigkeiten auf.

Schon wieder Zeit die wir unnötig ins Smartphone stecken, statt sich einfach zu treffen und die Dinge persönlich abzuklären…

Ja das Handy, Fluch und Segen zugleich.

Ihr merkt schon, dass meine Überschrift wirklich zum Smartphone passt. Es ist einfach wie ein schwarzes Loch, welches Raum und Zeit frisst.

Da ich noch hundert weitere Zeitfresser beleuchten könnte, werde ich sie jetzt hier einfach mal kurz auflisten:

  • das Löschen von Werbe-Mails
  • das Löschen von Fotos und Videos in der Galerie
  • das Löschen von Dateien aus Whatsapp
  • das Angucken von Markierungen bei Facebook
  • das Pflegen des Kalenders im Handy
  • das Pflegen von Kontakten

Und hier noch weitere Apps die auch noch mehr oder weniger stark beansprucht werden:

  • Shopping-Apps
  • Ebay Kleinanzeigen
  • Tinder, Lovoo ..
  • Snapchat
  • Online Banking
  • Ernährungsapps (Kalorienzählen)
  • Netflix, Prime
  • Spotify
  • Youtube

Fazit

Mein Fazit des Ganzen ist, dass es helfen kann sich die Zeit am Handy einzuteilen oder es hilft, wenn man sich bestimmte Zeiten festlegt, in denen man am Handy ist.

Da ich derzeitig krank bin, habe ich leider nicht so viele Möglichkeiten aktiv zu sein und verbringe meine Zeit schon eher am Handy oder Pc. Aber ich kann sagen, dass ich schon einiges verändert habe.

Seit neustem habe ich endlich einen Wecker neben meinem Bett, um nicht mehr mein Handy im Schlaf neben mir liegen zu haben, auch wenn ich es nachts immer auf Flugmodus hatte.

Ich habe endlich mal meine ganzen E-Mails sortiert und Filterregeln angelegt, sodass Werbemails direkt im Spamordner landen.

Für mich persönlich geht es nicht darum, gar nicht mehr am Smartphone zu sein, sondern darum, dass ich die Zeit für Dinge nutze, die mir wirklich Spaß machen.

So wie Netflix oder Prime: Fernsehen tue ich äußerst selten, weil es einfach nur nervt und auf den Streaming-Portalen guckt man dann eben das, was einem wirklich gefällt und nicht was andere einem aufschwatzen.

Man muss nicht jede Nachricht sofort beantworten, die man bekommt, so etwas hat Zeit. Man muss auch nicht jede Story gucken, die die Leute auf Instagram oder Whatsapp posten. Und wenn jemand bei Facebook Geburtstag hat, muss man ihm auch nicht gratulieren. Das ist alles in Ordnung!

Natürlich kann man Facebook auch einfach löschen .. würde ich auch tun, wenn ich meine Fotografie nicht vorantreiben wollen würde.

Und meinen Frieden habe ich jetzt auch geschlossen in der Sache mit den Bildern die man auf dem Handy hat: Ich werde mir einfach eine zweite externe Festplatte kaufen und dann ist die Sache gegessen.

Heutzutage hat man nicht mehr 50 Bilder auf dem Handy, sondern tausende und mal ganz ehrlich: Ich habe überhaupt keine Lust und Zeit jedes einzelne zu bewerten, ob ich es löschen oder behalten möchte.

Also passt auf Euch auf und ich hoffe, dass Euch mein Beitrag gefallen hat :).

Bleibt dabei,
Eure Wolfsfrei ♥

 

 

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